20. November 2021 / 10:40 Uhr

Sieg gegen Heilbronn: Dresdner Eislöwen daheim weiter top

Sieg gegen Heilbronn: Dresdner Eislöwen daheim weiter top

Astrid Hofmann
Dresdner Neueste Nachrichten
Der Dresdner David Suvanto (r.) scheitert am Heilbronner Torwart Florian Mnich.
Der Dresdner David Suvanto (r.) scheitert am Heilbronner Torwart Florian Mnich. © Steffen Manig
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Die Dresdner Eislöwen haben am Freitagabend ihren neunten Saisonsieg eingefahren. Vor 1.354 Zuschauern bezwang das Team von Trainer Andreas Brockmann die Heilbronner Falken mit 4:3.

Dresden. Nach dem starken Auftritt in Landshut haben die Dresdner Eislöwen daheim gegen die Heilbronner Falken nachgelegt. Das Team von Trainer Andreas Brockmann setzte sich vor 1354 Zuschauern mit 4:3 (2:1, 1:0, 1:2) durch und feierte seinen neunten Saisonsieg. Dabei machten es die Elbestädter nach einer klaren 4:1-Führung in der Schlussphase noch einmal spannend, retteten aber am Ende die drei Punkte und rücken vorerst auf Platz drei. Nun geht es für die Blau-Weißen am Sonntag nach Kaufbeuren.

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„Heilbronn ist ein sehr guter Gegner, wir wussten, dass es ein schweres Spiel wird. Wir haben uns durchgefightet und es war am Ende ein Lernprozess für die Mannschaft. Wir müssen den Ball weiterhin flach halten und hart arbeiten“, erklärte Andreas Brockmann.

Die Gastgeber starteten gut in die Partie. Nach blendender Vorarbeit von Arne Uplegger markierte Johan Porsberger das 1:0 (9.). Doch fast postwendend glichen die Falken durch Simon Thiel zum 1:1 aus. In der Folgezeit erarbeiteten sich beide Teams gute Möglichkeiten, dabei konnten die Hausherren erneut auf den sicheren Rückhalt von Goalie Yanick Schwendener bauen. Drei Minuten vor der ersten Pause konnten die Eislöwen durch einen Treffer von Tomas Andres mit 2:1 (17.) in Führung gehen.

Brenzlige Schlussphase

Im Mitteldrittel konnten die Blau-Weißen dann durch einen Schuss von Simon Karlsson auf 3:1 (31.) den Vorsprung ausbauen. Und als Karlsson im Schlussabschnitt sogar auf 4:1 (55.) erhöhte, schienen die Messen in dieser Partie gelesen. Doch die Falken gaben sich nicht geschlagen. Im Gegenzug brachte Judd Blackwater die Heilbronner auf 2:4 heran. Zwei Minuten später stand Julian Lautenschläger in der Mitte völlig frei und konnte unbedrängt den 3:4-Anschlusstreffer erzielen.

Nun wurde es noch einmal brenzlig, denn die Falken witterten Morgenluft. Allerdings kassierten die Gäste eine Strafe wegen zu vieler Spieler auf dem Eis. Im Powerplay hätte ein Fehler von Schwendener fast noch fatale folgen gehabt, doch die Dresdner retteten den Puck und trotz einer Strafe von Maximilian Kolb brachten die Eislöwen den Sieg am Ende noch in trockene Tücher.