14. April 2019 / 16:06 Uhr

Sieg gegen Tabellenvierten: Havelse arbeitet sich in Regionalliga nach oben

Sieg gegen Tabellenvierten: Havelse arbeitet sich in Regionalliga nach oben

Jens Niggemeyer
Hannoversche Allgemeine / Neue Presse
Der TSV Havelse hat sich mit drei Punkten belohnt (Archivbild).
Der TSV Havelse hat sich mit drei Punkten belohnt (Archivbild). © Florian Petrow
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Nun sind es bereits vier Punkte, die den Regionalligisten TSV Havelse von den Abstiegsrängen trennen. Mit ihrem Sieg gegen den SC Weiche Flensburg hat das Team von Trainer Jan Zimmermann die Arbeit der vergangenen Wochen bestätigt und sich belohnt.

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Beim TSV Havelse greift allmählich ein Rädchen ins andere, und so arbeitet sich das Team von Jan Zimmermann in der Fußball-Regionalliga Schritt für Schritt nach oben – und damit dem Ziel Klassenerhalt entgegen. Der 2:1-Sieg beim bisherigen Tabellenvierten SC Weiche Flensburg 08 darf da durchaus als nächster Entwicklungsschritt gewertet werden. Denn erstmals in diesem Jahr lieferten die Havelser gegen ein Top-Team nicht nur eine gute Leistung ab, sondern nahmen auch Zählbares mit, in diesem Fall sogar die Maximalausbeute. „Unterm Strich war es ein verdienter Sieg“, bilanzierte der TSV-Coach zufrieden. „Allerdings hätten wir die Partie deutlich früher entscheiden müssen.“

Havelse-Torwart Rehberg nahezu arbeitslos

Es gibt aktuell sicher einige Aspekte, die im Havelser Spiel loben hervorgehoben werden könnten. Das größte Pfund ist allerdings die exzellente Arbeit gegen Ball und Gegner: „Das war jetzt das dritte Spiel hintereinander, in dem wir im Grunde nicht eine einzige Chance zugelassen haben. Unser Keeper Alexander Rehberg hat mit Ausnahme des Elfmeters kurz vor Schluss nicht einen Schuss aufs Tor bekommen.“

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Dumm gelaufen für Oliver Dreier (SpVg Eidertal Molfsee): Bei einer Rettungsaktion vor dem eigenen Tor gab es von Daniel Möllner (Lübecker SC, l.) eine Kopfnuss - und vom eigenen Keeper Tobias Dittmann noch eine Backpfeife obendrauf. Zur Galerie
Dumm gelaufen für Oliver Dreier (SpVg Eidertal Molfsee): Bei einer Rettungsaktion vor dem eigenen Tor gab es von Daniel Möllner (Lübecker SC, l.) eine Kopfnuss - und vom eigenen Keeper Tobias Dittmann noch eine Backpfeife obendrauf. ©
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Von Mittelfeldzweikämpfen geprägtes Spiel

Von Beginn an waren die Gäste gut drin im Spiel. Der unebene Platz habe zunächst für eine kleine Überraschung gesorgt. „Die Flensbuger haben entgegen unseren Erwartungen viel mit langen Bällen gearbeitet“, so Zimmermann. Es sei also viel um die sogenannten zweiten Bälle gegangen. „Wir haben aber wirklich gut und konsequent verteidigt und im Grunde alles klären können“, so der Coach weiter. Folgerichtig sei das Spiel von Mittelfeldzweikämpfen geprägt gewesen. Seine Spieler hätten sehr präsent, fokussiert und griffig gewirkt und schon früh „gute Ballgewinne“ und Umschaltaktionen gehabt. Für Erhan Yilmaz mit einem Schuss aus elf Metern sowie Noah Plume per Kopf boten sich die ersten guten Chancen. Nach einer halben Stunde gingen die Gäste in Führung, als der SC-Keeper einen Yilmaz-Schuss zwar parieren konnte, der Ball dann aber vom Flensburger Nedim Hasanbegovic ins Tor prallte. Kurz darauf erhöhte Yilmaz per Elfmeter auf 2:0, als Plume im Strafraum gefoult worden war (42.). „Das lief natürlich günstig für uns“, gab Zimmermann zu.

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"Wir haben es unnötig spannend gemacht"

Nach dem Wechsel habe seine Mannschaft alles im Griff gehabt. „Man hat richtig gespürt, wie die Mannschaft immer mehr an Sicherheit gewann.“ Doch der TSV versäumte es, den Sack zuzubinden. Plume, David Lucic, Julius Langfeld und Tobias Fölster hätten auf 3:0 stellen können. „Wir hatten einige Riesenchancen und haben es unnötig spannend gemacht.“ Als kurz vor Schluss der Referee dann auch einen Strafstoß für die Hausherren pfiff, den Joel Patrice Keller verwandelte (85.), wurde es zumindest ergebnistechnisch noch mal eng. „Die Jungs haben allerdings absolut nichts mehr zugelassen und das ziemlich souverän nach Hause geschaukelt.“

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