09. August 2020 / 19:25 Uhr

Sieg im Elfmeterschießen: FC Schönberg 95 trifft im Halbfinale auf Hansa Rostock

Sieg im Elfmeterschießen: FC Schönberg 95 trifft im Halbfinale auf Hansa Rostock

Daniel Politowski
Lübecker Nachrichten
Schönberg 95-Trainer Thomas Manthey und Jan Pekrun. Trotz des 0:5 gegen Hansa Rostock ist man stolz auf das Erreichte.
Schönberg 95-Trainer Thomas Manthey und Jan Pekrun. Trotz des 0:5 gegen Hansa Rostock ist man stolz auf das Erreichte. © Agentur 54°
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Im Viertelfinale des Landespokals in Mecklenburg-Vorpommern verwandelte der Ex-Kapitän des VfB Lübeck den entscheidenden Elfmeter zum Einzug ins Halbfinale

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Der Halbfinalgegner von Hansa Rostock im Lübzer Pils-Cup ist gefunden. Nach einem 4:3-Erfolg nach Elfmeterschießen steht FC Schönberg in der Runde der letzten Vier und darf sich leise Hoffnungen auf einen Einzug in den DFB-Pokal machen.

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Ex-Dornbreiter Szymura überragt in Halbzeit eins

In einer ereignisreichen ersten Halbzeit hatte das Team von Trainer Thomas Manthey gleich mehrmals Glück, Ex-Strand 08 und FC Dornbreite-Spieler Przemyslaw Szymura zwischen den Pfosten stehen zu haben, der gegen Daniel Nawotke (16.) und Dennis Kühl (34.) glänzend parierte. Auch die Schönberger hatten im Verlauf der ersten Halbzeit mehrmals die Chance auf die Führung liegen gelassen, sodass es nach einer ausgeglichenen Partie mit 0:0 in die Kabinen ging.

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Teams zollen hohen Temperaturen Tribut

In der zweiten Halbzeit hielten sich die Torraumszenen auf beiden Seiten anders als im ersten Durchgang größtenteils in Grenzen, dafür schenkten sich die Teams jedoch keinen Zentimeter des Platzes und gingen mit vollem Körpereinsatz in jeden Zweikampf. Die letzte Chance der regulären Spielzeit verpasste Hannes Kosmos nach einer Hereingabe von der rechten Seite nur um Haaresbreite, sodass es in die Verlängerung ging. In dieser zeigten sich die Teams, auch aufgrund der hohen Temperaturen, mehr darauf bedacht, keine Fehler zu begehen als selbst den Weg nach vorn zu suchen, sodass letztlich das Elfmeterschießen herhalten musste, um einen Sieger zu ermitteln.

Ex-VfB Lübeck-Kapitän verwandelt, Szymura gefeierter Held

Gleich der erste Schuss aus elf Metern Entfernung fand sein Ziel nicht, nachdem Ex-VfB Lübeck-Spieler Dennis Wehrendt den Ball an den Pfosten setzte. Nachdem die folgenden vier Schützen allesamt verwandelten, vergab auf Seiten Neubrandenburgs Jacob Schröder. Anschließend verwandelten Marcel Nagel und Dennis Schmidt ihre Versuche, ehe der ehemalige Kapitän des VfB Lübeck sich den Ball auf den Punkt legte. Daniel "Halki" Halke zeigte keine Nerven und traf - nun lag der Druck bei Neubrandenburg. Christoph Fischer scheiterte gegen den überragenden Szymura am Pfosten - der Jubel über den Einzug ins Halbfinale war groß bei Schönberg.

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Bisher für den Wiener Zweitligisten Floridsdorf am Ball, jetzt für den VfB Lübeck: Osarenren Okungbowa (M.). Zur Galerie
Bisher für den Wiener Zweitligisten Floridsdorf am Ball, jetzt für den VfB Lübeck: Osarenren Okungbowa (M.). ©

Pokalwunder gegen FC Hansa Rostock?

95-Coach war nach dem Erfolg seines Teams überglücklich: "Wir freuen uns natürlich riesig. Das war ein toller Fight von meinen Jungs vor so vielen Zuschauern. Vielen Dank auch an die Zuschauer, die uns nach vorne gepusht haben. Letztendlich hat der letzte Siegeswille der Jungs dazu geführt, dass wir verdient in die nächste Runde eingezogen sind. Vielen Dank auch an Neubrandenburg, sehr fairer Gegner, der uns auch sehr gefordert hat. Aber solche Spiele wollten wir auch haben, dass wir uns jede Woche in der Liga messen müssen - das hat einfach Spaß gemacht. Ich glaube auch, für die Stadt Schönberg war das ein tolles Gefühl, die Zuschauer haben uns nach vorne gepeitscht. Jetzt freuen wir uns natürlich auf das Halbfinale gegen den großen FC Hansa Rostock - wir werden versuchen, unser bestes zu geben und den Zuschauern einen tollen Pokalfight abzuliefern."