26. Juli 2021 / 10:35 Uhr

Sieg in München: Tennis-Damen des Blau-Weiß Blasewitz auf Vizemeisterkurs

Sieg in München: Tennis-Damen des Blau-Weiß Blasewitz auf Vizemeisterkurs

Rolf Becker
Lara Schmidt
Lara Schmidt hatte den Hauptanteil am hart erkämpften Sieg der Dresdnerinnen. © Christian Modla
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Am Samstag konnten die Tennis-Damen des Blau-Weiß Blasewitz mit einem knappen 5:4-Erfolg den vierten Saisonsieg einfahren. Dadurch können die Dresdnerinnen am kommenden Wochenende zuhause die Vizemeisterschaft sichern.

München/Dresden. Die Damen von Blau-Weiß Blasewitz haben in der 1. Tennis-Bundesliga mit dem 5:4-Sieg beim Vorletzten Grün-Weiß Luitpoldpark München den zweiten Tabellenplatz mit nunmehr 8:2 Punkten verteidigt. Der Titel ist zwar schon vorzeitig an den TC Bredeney Essen, der den Vorjahresmeister TC Bad Vilbel mit 6:3 bezwang, vergeben. Bei 10:0 Zählern und den deutlich besseren kleinen Punkte liegen die Essener uneinholbar vorn, doch der Gewinn der Vizemeisterschaft rückt für Blau-Weiß Blasewitz nun in immer greifbarere Nähe.

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Hauptanteil am hart erkämpften Sieg hatten diesmal nicht die ausländischen Asse, sondern die junge Deutsche Lara Schmidt. Die 21-jährige Nürnbergerin, die seit 2018 eine feste Größe Waldpark-Tean ist, war erst durch den kurzfristigen Ausfall der Ungarin Anna Bondar überhaupt in die Mannschaft gerückt. Sie brachte nach sehr konzentrierter Leistung mit dem 6:0, 6:4-Sieg gegen Verena Gantschnig die Blasewitzerinnen mit 1:0 in Führung. Danach punkteten auch die beiden Tschechinnen Kristyna Pliskova, die im Spitzenspiel die Österreicherin Barbara Haas mit 7:5, 6:4 bezwang, und Miriam Kolodziejeva, die gegen die Deutsche Sarah-Rebecca Sekulic mit 6:4, 6:2 gewann.

Das Spiel schien auch, als die dritte Tschechin Anastasia Destiuc gegen die Bulgarin Dia Evtimova mit 3:6, 4:6 verlor, den erwarteten Lauf zu nehmen. Doch als dann auch die Bulgarin Victorya Tomova und die Ungarin Dalma Galfi fest eingeplante Punkte vergeigten, schien die Partie zu kippen. Denn nun stand es nach den Einzeln 3:3.

Teammanager Grosse sehr zufrieden

Der nächste Tiefschlag ereilte die Blasewitzerinnen gleich im ersten Doppel. Ausgerechnet das Spitzenduo Kristyna Pliskova und Miriam Kolodziejeva verlor nach mit 6:0 gewonnenem ersten Satz gegen Barbara Haas und die Bulgarin Dia Evtimova mit 6:0, 2:6, 8:10. Damit lag Blasewitz plätzlich mit 3:4 im Rückstand. Dalma Galfi und Anastasia Detiuc sorgten zwar für den Ausgleich zum 4:4, doch für einen Blasewitzer Sieg sprach zu diesem Zeitpunkt eigentlich nichts mehr. Denn Victoriya Tomova und Lara Schmidt hatten da den ersten Satz mit 4:6 gegen die Österreicherin Julia Grabher und Verena Gantschnig verloren. Doch mit einer tollen Steigerung und hoher Kampfmoral rissen das bulgarisch-deutsche Duo den 4:6, 6:3, 10:6-Sieg noch aus dem Feuer und machten damit den Gesamterfog perfekt.

„Natürlich bin ich überaus glücklich über diesen Sieg und gratuliere ganz besonders Lara Schmidt. Sie hat heute in jeder Hinsicht, spielerisch und auch kämpferisch, tolle Leistungen gebracht. Mit diesem Erfolg befinden wir uns nun in einer sehr guten Ausgangsposition, um kommenden Sonnabend im Waldpark in unserem Abschlusspiel gegen TEC Waldau Stuttgart den Vizemeistertitel perfekt zu machen und das wäre ein Riesenerfolg nicht nur für unseren Verein“, zeigte sich der Blasewitzer Teammanager Sven Grosse unmittelbar nach Spielschluss und vor der langen Rückfahrt nach Dresden sehr zufrieden.