27. Februar 2020 / 20:51 Uhr

Souveräner Sieg in Porto: Bayer Leverkusen zieht ins Achtelfinale der Europa League ein

Souveräner Sieg in Porto: Bayer Leverkusen zieht ins Achtelfinale der Europa League ein

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Feiern den Einzug ins Achtelfinale: Die Spieler von Bayer Leverkusen. Hier die Toschützen Kai Havertz (links) und Lucas Alario (recht) mit Diaby.
Feiern den Einzug ins Achtelfinale: Die Spieler von Bayer Leverkusen. Hier die Toschützen Kai Havertz (links) und Lucas Alario (recht) mit Diaby. © Octavio Passos/Getty Images
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Bayer Leverkusen hat durch einen souveränen Auswärtssieg beim FC Porto das Achtelfinale der Europa League erreicht. Damit setzen die Bundesliga-Vereine eine perfekte Bilanz in den Europapokal-Wettbewerben fort.

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Bayer Leverkusen hat das Achtelfinale der Europa League erreicht. Nach einem 2:1-Sieg im Hinspiel setzte sich die Mannschaft von Trainer Peter Bosz am Donnerstag mit einem souveränen 3:1-Sieg beim FC Porto durch. Damit steht Leverkusen in der nächsten Runde - wie auch der VfL Wolfsburg, der in Malmö gewann. Die perfekte Serie der Bundesligisten im Europapokal setzt sich damit fort. Lucas Alario, Kai Havertz und Kerem Demirbay waren die Bayer-Torschützen am Donnerstagabend.

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Bayer Leverkusen spielte in Porto wieder mit einer Dreierkette - und legte vielleicht auch deshalb offensiv mächtig los. Die Gäste versuchten immer wieder durch die schnellen und ballsicheren Leute in der Offensive den FC Porto unter Druck zu setzten - mussten allerdings auch hinten vorsichtig sein. Zweimal kam Porto in der Anfangsphase gut über die Außen vors Tor, doch echte Torgefahr entstand nicht.

Leverkusen nach Videobeweis in Führung

Anders bei Bayer Leverkusen. Nach einer starken Kombination über Kerem Demirbay und Kai Havertz kam der Ball an der Strafraumkante zu Alario, der aus gut 14 Metern perfekt abschloss und das vermeintliche 1:0 gegen Porto erzielte - wie übrigens schon im Hinspiel, als Bayer mit 2:1 zu Hause gewann. Doch dann er Ärger: Das Schiedsrichter-Team um den Rumänen Istvan Kovacs entschied zunächst auf Abseits.

Dann schaltete sich allerdings der Videobeweis ein, der seit dieser Runde auch in der Europa League eingesetzt wird, ein. Gut zwei Minuten standen der Schiedsrichter und seine Videoassistenten im Austausch, während die Spieler und Fans ratlos auf eine Entscheidung warten. Dann die erlösende Nachricht für Bayer Leverkusen: Der Treffer zählt.

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Dimitar Berbatow, Bernd Schneider, Michael Ballack: Sie alle haben jahrlang ihre Schuhe für Bayer 04 geschnürt. Doch was wurde aus diesen und weiteren ehemaligen Spielern der Werkself? Der SPORTBUZZER zeigt 50 Ex-Profis von Bayer Leverkusen - und was sie heute machen. ©

Danach kontrollierte Bayer das Spiel souverän und tauchte immer wieder vor dem Tor der Portugiesen auf. Die mussten dann sogar früh wechseln, da Luis Diaz vom Platz humpeln musste. Für ihn kam der Japaner Shoya Nakajima ins Spiel. Doch Leverkusen ließ sich davon nicht beeindrucken und hielt den Ball gut vom eigene Tor weg. Vor allem Sven Bender machte wieder eine herausragende Partie und könnte langsam aber sicher eine Alternative in der Innenverteidigung für Joachim Löw in der Nationalmannschaft werden.

Doppelschlag durch Demirbay und Havertz

In der 40. Minute wurde es dann erstmals wirklich gefährlich für Leverkusen, als Corona auf der Seite viel Platz für eine Flanke hatte. In der Mitte köpfte der Brasilianer Otavio allerdings vorbei. So ging es mit der verdienten Führung für Leverkusen in die Kabine.

Nach der Pause ging es dann richtig rund. Mit einem Doppelpack von Demirbay und Havertz stellte Leverkusen auf 3:0. Nach Demirbays Steilpass auf Diaby ist dieser durch, scheitert aber zunächst am Porto-Keeper Marchesin. Havertz kommt vor dem Strafraum erneut an den Ball und behält die Übersicht, setzt Demirbay in Szene. Der Mittelfeldspieler brachte den Ball dann im Tor unter (51.). Nur sechs Minuten später konterte Leverkusen stark. Havertz setzt erst erneut Diaby in Szene, der allerdings wieder am Keeper scheiterte. Danach legte Diaby aber auf den mitgelaufenen Havertz quer, der das 3:0 (57.) erzielte.

Porto gelingt nur noch der Anschlusstreffer

Danach erhöhte Porto verständlicherweise den Druck - und kam in der 66. Minute auch zum Anschlusstreffer durch Moussa Manega. Der Stürmer köpfte eine Flanke von Otavio an Lukas Hradecky vorbei ins Tor, nachdem Sinkgraven ihn kurz aus den Augen ließ. Porto drängte auf den nächsten Treffer, doch wirklich zwingend wurde es nicht - bis zur 79. Minute. Leverkusen wehrte eine Flanke Portos zwar ab, doch der Ball kam zurück in den Strafraum zu Manega. Der bekam den Ball nicht unter Kontrolle.

Danach gelang Porto nicht mehr viel - und zum allem Überfluss flog der Brasilianer Soares noch vom Platz, weil er dem Bayer-Verteidiger Tah seinen Ellbogen ans Kinn haute. Damit war die Partie auch beendet - und Bayer hat das Achtelfinale in der Europa League gebucht.