13. August 2019 / 15:02 Uhr

"Sieg wäre zu viel": Hemminger Chancenwucher beim Remis in Bückeburg 

"Sieg wäre zu viel": Hemminger Chancenwucher beim Remis in Bückeburg 

Jens Niggemeyer
Hannoversche Allgemeine / Neue Presse
Aljoscha Hyde (li.) schoss gegen den VfL Bückeburg das frühe 1:0, aber auch ein Eigentor zum zwischenzeitlichen 1:3.
Aljoscha Hyde (li.) schoss gegen den VfL Bückeburg das frühe 1:0, aber auch ein Eigentor zum zwischenzeitlichen 1:3. © deisterpics/Stefan Zwing
Anzeige

Der SC Hemmingen-Westerfeld bekommt nach der suboptimalen Vorbereitung seine Pferdestärken noch nicht richtig auf den Platz. Beim VfL Bückeburg lassen die Hemminger beste Möglichkeiten aus - und werden eiskalt ausgekontert. Dennoch kämpft sich das Team nach einem Zwei-Tore-Rückstand noch zum späten Remis - und hätte durchaus noch als Sieger den Platz verlassen können.

Anzeige
Anzeige

Es bleibt dabei: Der SC Hemmingen-Westerfeld tut sich derzeit extrem schwer. Im Landesliga-Gastspiel beim VfL Bückeburg musste sich das Team von Semir Zan letztlich mit einem Remis begnügen, holte dabei allerdings einen Zwei-Tore-Rückstand auf. Der umjubelte Joker Gibril Ceesay, dem in der 89. Minute der Treffer zum 3:3-Endstand gelang, wäre um Haaresbreite sogar noch zum Matchwinner avanciert: „In der Nachspielzeit hat er noch zwei Hochkaräter auf dem Fuß gehabt, sich allerdings jeweils zum Querpass anstatt zum Torschuss entschieden“, ärgerte sich Zan, fügte jedoch hinzu: „Ein Sieg wäre aber auch zu viel des Guten gewesen.“

Das sind die Bilder der Saison 2019/20 in Hannovers Amateurfußball

Die Weichteile sind geschützt, der Blick trotzdem bang: Die Mauer des TuS Garbsen. Zur Galerie
Die Weichteile sind geschützt, der Blick trotzdem bang: Die Mauer des TuS Garbsen. ©
Anzeige
Mehr Berichte aus der Landesliga Hannover

Hemmingen bei Bückeburger Kontern im Glück

Denn trotz guten Starts, einer schnellen 1:0-Führung durch Aljoscha Hyde (13.) und zwei, drei weiterer exzellenter Möglichkeiten, die Führung in der ersten halben Stunde auszubauen, hätten sich die Gastgeber den Punkt redlich verdient. „Man muss ehrlich zugeben, dass uns die Bückeburger physisch und mental heute überlegen waren.“ Als einen Beleg dafür führte der Hemminger Coach seine Entscheidung an, nach den VfL-Treffern durch Bastian Könemann (35.) und Finn-Kristian Fischer (37.) sowie dem Eigentor von Aljoscha Hyde (60.) beim Stande von 1:3 nicht auf Dreierkette oder nur einen Sechser umzustellen.

Totale Offensive habe er sich angesichts der Ballverluste, Fehlpässe und Stockfehler im Aufbau schlicht nicht getraut. „Unser Umschaltspiel nach Ballverlust ist derzeit einfach nicht gut genug“, so Zan. „Wir haben uns nicht nur bei den ersten beiden Gegentoren auskontern lassen, sondern den Bückeburgern insgesamt noch eine Handvoll weiterer brandgefährlicher Kontermöglichkeiten ermöglicht, die wir allesamt nur mit Ach und Krach und der einen oder anderen Blutgrätsche klären konnten.“

Doch auch aus ihrer gewohnten taktischen Formation bauten die Hemminger Druck auf, kamen so zu einigen erstklassigen Chancen: Aron Gebreslasie (64.) und Ceesay (89.) nutzen zumindest zwei davon zum 3:3.

ANZEIGE: 50% auf dein Präsentations-Trainingsanzug! Der Deal of the week im SPORTBUZZER-Shop.

Die aktuellen TOP-THEMEN
Anzeige
Sport aus Hannover
Sport aus aller Welt