28. März 2019 / 19:40 Uhr

Siegen oder fliegen: Dresdner Eislöwen gegen Bietigheim unter Druck

Siegen oder fliegen: Dresdner Eislöwen gegen Bietigheim unter Druck

Astrid Hofmann
Dresdner Neueste Nachrichten
Timo Walther erlebt zum ersten Mal als Profi eine Play-off-Phase mit und hofft, dass sie für seine Mannschaft noch etwas länger andauert. 
Timo Walther erlebt zum ersten Mal als Profi eine Play-off-Phase mit und hofft, dass sie für seine Mannschaft noch etwas länger andauert.  © imago/Hentschel
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Bradley Grattons Mannschaft muss am Freitag im Heimspiel gegen die Bietigheim Steelers einen Sieg einfahren, wenn die Saison noch etwas weitergehen soll.

Dresden. Alles oder nichts, siegen oder fliegen – so heißt die Devise an diesem Freitag für die Dresdner Eislöwen. Nachdem sich die Bietigheim Steelers in der Play-off-Viertelfinalserie mit dem dritten Sieg den ersten „Matchpuck“ erarbeiten konnten, stehen die Schützlinge von Trainer Bradley Gratton am Freitagabend (19.30 Uhr) mit dem Rücken zur Wand.

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Deshalb sagt Gratton auch: „Für uns ist das schon Spiel sieben. Wir müssen alles in die Waagschale werfen. Dass wir solche Partien für uns entscheiden können, haben wir schon gegen Heilbronn in den Pre-Play-offs gezeigt. Auch Bietigheim ist schlagbar“, powert der Kanadier. Ausschlaggebend sei jetzt vor allem der Wille. „Es geht um die einfachen Dinge, die wir richtig machen müssen, darum die Zweikämpfe zu gewinnen. Unabdingbar ist, dass wir mit diesem gewissen Feuer in den Augen in das Spiel gehen, dass wir hart arbeiten, aber auch smart und clever spielen, dabei eine gute Balance zwischen Defensive und Offensive finden“, so die Maßgaben des Coaches.

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Dresdner Eislöwen - Bietigheim Steelers 0:4 Zur Galerie
Dresdner Eislöwen - Bietigheim Steelers 0:4 © Steffen Manig

Stürmer Timo Walther, der im letzten Spiel in Bietigheim das einzige Tor für die Elbestädter erzielte, weiß ebenfalls: „Wir stehen mit dem Rücken zur Wand, haben nichts zu verlieren, müssen alles geben.“ Sein Team sei äußerst motiviert, dass es weitergeht. „Auch gegen Heilbronn hat im entscheidenden Spiel jeder noch einmal das Letzte rausgeholt, jetzt ist die Situation genauso. Es zählt nur noch der Wille und wer das bessere Spielsystem hat und es konsequent umsetzt.“ Der 21-Jährige erlebt eine Play-off-Phase das erste Mal und betont, dass es „die geilste Zeit des Jahres“ sei und er noch lange nicht in die Sommerferien gehen möchte.

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Die Dresdner Eislöwen gleichen die Serie gegen die Bietigheim Steelers aus, gewinnen das erste Heimspiel in der Playoff-Serie 5:2. Zur Galerie
Die Dresdner Eislöwen gleichen die Serie gegen die Bietigheim Steelers aus, gewinnen das erste Heimspiel in der Playoff-Serie 5:2. © Steffen Manig

Mit seiner eigenen Entwicklung ist der im thailändischen Bangkok als Sohn eines Diplomaten-Ehepaares geborene Youngster schon recht zufrieden. „Ich spiele in einer Reihe, in der ich auch Verantwortung übernehmen kann.“ Immerhin erzielte Timo Walther in 60 Spielen in dieser Saison 13 Tore und gab zudem 15 Vorlagen. Damit wies er eine deutliche Steigerung zum Vorjahr nach, als er in 46 Partien drei Tore und sechs Assists beisteuerte.

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Dass seine Cracks zuletzt etwas müde gewirkt hätten, will Bradley Gratton nicht als Ausrede gelten lassen. „Fehlende Frische darf keine Entschuldigung sein. Bietigheim hat einen kleineren Kader als wir und man hört von ihnen auch nichts in dieser Richtung“, hebt er hervor. Deshalb habe man auch in der Vorbereitung nichts wesentlich anders gemacht.

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Er gab seinen Jungs am Mittwoch frei, damit sie sich erholen und gut regenerieren konnten. Am Donnerstag stand dann wieder normales Training auf dem Plan. Sicher wird auch eine Rolle spielen, dass die Blau-Weißen der Strafbank möglichst fern bleiben, denn dass die Steelers ein gutes Powerplay haben, bewiesen sie in dieser Serie schon mehrfach.

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