14. Oktober 2019 / 17:32 Uhr

Sieger Felix Schrader: Vom Zehner zum Innenverteidiger

Sieger Felix Schrader: Vom Zehner zum Innenverteidiger

Nico Schwieger
Hannoversche Allgemeine / Neue Presse
„Es macht mir Spaß“: Obergs Felix Schrader (vorne) gefällt seine Position als Verteidiger.
„Es macht mir Spaß“: Obergs Felix Schrader (vorne) gefällt seine Position als Verteidiger.
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Felix Schrader ist der Boss in der Oberger Abwehr. Mit seiner starken Leistung trug er dazu bei, dass der Fußball-Kreisligist beim 3:0-Sieg gegen Sonnenberg ohne Gegentor blieb – das honorierten die Nutzer der Internetseite paz-sportbuzzer.de und wählten ihn zu Peines Fußball-Held der Woche. Wie der Ex-Zehner seine neue Rolle findet, verrät er im PAZ-Interview.

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Felix Schrader ist der Boss in der Oberger Abwehr. Mit seiner starken Leistung trug er dazu bei, dass der Fußball-Kreisligist beim 3:0-Sieg gegen den TSV Sonnenberg ohne Gegentor blieb – das honorierten die Nutzer der Internetseite paz-sportbuzzer.de und wählten ihn zu Peines Fußball-Held der Woche. Beim TuS Fortuna baut Schrader das Spiel von hinten auf, und sein Trainer zählt ihn zu den besten Innenverteidigern der Liga. Er hat es Coach Hubert Meyer zu verdanken, dass er überhaupt in der Abwehr spielt. Vor zwei Jahren stellte Meyer den 26-jährigen Architekturstudenten von der „Zehn“ nach ganz hinten. Im Interview erklärt der Held der Woche, ob sein Coach die richtige Entscheidung getroffen hat.

Felix, Sie sind aus der Abwehr der Fortuna nicht wegzudenken. Was macht Sie so stark?

Das ist schwer zu sagen (lacht). Aber ich denke, dass ich sehr zweikampfstark und kopfballstark bin.

Bis vor zwei Jahren spielten Sie noch als Zehner. Ihr Trainer Hubert Meyer hat Sie dann zum Innenverteidiger umgeschult.

Er hat alles richtig gemacht. Ich werde noch manchmal damit aufgezogen. Vom Zehner zum Innenverteidiger ist ja kein typischer Werdegang (lacht). Ich war vorne einfach nicht gut genug. Hinten klappt es jetzt deutlich besser.

Wussten Sie vorher selbst von Ihrem Abwehrtalent?

Ehrlich gesagt, nein. Ich habe immer gerne vorne gespielt und Tore geschossen. Jetzt mache ich genau das Gegenteil. Es macht mir aber sehr viel Spaß.

Diese Spieler habt ihr in den vergangenen Wochen zu euren Helden der Woche gewählt.

Angreifer Nikola Stankovic (r.) hat gegen Schwicheldt gut gespielt und ist dafür zum Helden der Woche gekürt worden. Zur Galerie
Angreifer Nikola Stankovic (r.) hat gegen Schwicheldt gut gespielt und ist dafür zum Helden der Woche gekürt worden. ©
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Fehlt es Ihnen, vorne die Tore zu schießen oder vorzubereiten?

Mittlerweile nicht mehr. Ich gönne das meinen Kollegen und spiele mit meinen Jungs hinten in der Abwehr sehr gerne zusammen.

Ihr Coach zählt Sie zu den besten Innenverteidigern der Liga. Was meinen Sie?

Das schmeichelt mir natürlich (lacht). Das will ich aber gar nicht beurteilen. Ich gebe für die Jungs einfach mein Bestes. Ob ich zu den besten Verteidigern der Liga gehöre, ist mir relativ egal.

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Wie ist Ihr Trainer? Hat er schon mehrere versteckte Talente entdeckt?

Hubert hat uns alle besser gemacht. Nicht nur als Spieler, sondern auch, wie wir als Team zusammen funktionieren. Ich bin ein gutes Beispiel dafür, was er aus einem Spieler herauskitzeln kann. Leo Grigorjan hat er vom Sechser zum Stürmer gemacht und er hat jetzt schon 19 Tore geschossen. Hubert hat uns zu dem gemacht, was wir jetzt sind – eine Top-5-Mannschaft in der Peiner Kreisliga.

Sie haben die letzten sechs Spiele gewonnen. Wie lange hält die Serie noch?

Der Start in die Saison war fürchterlich. Jetzt macht es wieder Spaß, auf die Tabelle zu gucken. Wir nehmen die Serie gerne mit und würden uns freuen, wenn es so in die Winterpause geht.

Vöhrum scheint unaufhaltbar zu sein. Peilen Sie Platz zwei an?

Wir gehen das ganz gelassen an. Unsere Ziele sind eher das Kreispokalfinale und eine gute Platzierung im PAZ-Cup. In der Liga wäre Platz drei schön, aber das muss nicht sein. Das haben wir nicht als Ziel ausgegeben.

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