10. April 2021 / 08:06 Uhr

Siegesserie des HC Elbflorenz reißt in Großwallstadt

Siegesserie des HC Elbflorenz reißt in Großwallstadt

Astrid Hofmann
Dresdner Neueste Nachrichten
Elbflorenz Trainer Rico Göde
Der HC Elbflorenz um Trainer Rico Göde verliert die Partie beim TV Großwallstadt mit 28:31. © Christian Modla
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Die Dresdner Handballer unterliegen beim mainfränkischen Traditionsverein mit 28:31 – weil der Gegner bissiger war und einen gut aufgelegten Torwart hatte.

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Großwallstadt/Dresden. Die Siegesserie des HC Elbflorenz ist gerissen. Viermal in Folge blieben die Dresdner zuletzt ungeschlagen, doch beim Traditionsverein TV Großwallstadt musste sich der Tabellenvierte am Freitagabend mit 28:31 (17:14) geschlagen geben. Damit konnten sich die Schützlinge von Trainer Rico Göde beim Aufsteiger auch nicht für die 30:33-Hinspielniederlage revanchieren. „Das ist sehr schade und auch ein wenig bitter, weil die Chance eigentlich da war. Doch wir haben diesmal das Torhüterduell verloren und zudem haben die Gastgeber die Endkampfgestaltung besser hinbekommen als wir. Sicher ist es kein Beinbruch, aber es wäre eigentlich mehr drin gewesen“, so das Fazit von Rico Göde.

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Zunächst hatten die Gäste gut in die Partie gefunden. Jonas Thümmler sorgte gleich zu Beginn mit zwei Toren für eine 2:0-Führung, dazwischen hatte Kapitän Mario Huhnstock im Tor den Wurf von Savvas Savvas pariert. In der 13. Minute hatten sich die Elbestädter schon mit drei Toren (7:4) abgesetzt. Dann aber kämpften sich die Hausherren heran und der ebenfalls gut aufgelegte TVG-Keeper Steffen Redwitz traf zum 8:8-Ausgleich (15.) ins leere Dresdner Gehäuse. Nun entwickelte sich ein Schlagabtausch auf Augenhöhe, in dem die Gäste nach einem 12:13-Rückstand sich auch durch schöne Kontertore und sicher verwandelte Siebenmeter von Lukas Wucherpfennig bis zur Pause erneut einen Drei-Tore-Vorteil erarbeiten konnten. Dabei traf auch Huhnstock einmal quer übers ganze Feld ins leere gegnerische Tor.

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Nach dem Seitenwechsel wandelte sich langsam das Bild. Zwar verteidigten die Göde-Schützlinge zunächst noch eine knappe Führung, aber die Gastgeber hielten in dieser intensiv geführten Partie deutlich stärker dagegen. Zudem behielt Torhüter Steffen Redwitz (13 Paraden) immer wieder die Oberhand gegen die Dresdner Werfer. Auf der anderen Seite wurde der gerade eingewechselte Max Mohs durch drei Schüsse ins Gesicht oder an den Hals aus Nahdistanz böse getroffen. Zweimal kehrte der Dresdner Goalie zurück aufs Feld, aber nach dem Treffer von Savvas Savvas musste er blutend von der Platte. „Da müssen wir erstmal abwarten, ob es noch Nachwirkungen gibt“, meinte Göde später.



So kehrte Mario Huhnstock in den Kasten zurück. Zuvor musste schon Nils Kretschmer angeschlagen passen. Beim 21:20 (45.) lagen die Dresdner zum letzten Mal in Führung. Danach lieferten sich beide einen verbissenen Schlagabtausch, bei dem sich die Gastgeber in der Crunchtime von 28:27 (58.) binnen einer Minute auf 30:28 absetzen konnten. Zwischendurch hatte Michal Kasal nur die Latte getroffen und Savvas Savvas nutzte erneut das Überzahlspiel der Dresdner und beförderte die Kugel ins leere Gehäuse.

Großwallstadts Mario Stark meinte: „Es war ein geiles Handballspiel. Wir haben nie aufgehört an uns zu glauben und haben das Spiel dann zu unseren Gunsten gedreht. Aber eigentlich hatte die Partie keinen Verlierer verdient.“

Elbflorenz-Tore: Wucherpfennig 9/6, Thümmler 6, Kasal 4, Vanco 3, Dumcius 2, Huhnstock, Kretschmer, Stavast, Greß je 1.

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