25. November 2018 / 13:48 Uhr

Siegesserie von Grün-Weiss Brieselang ist gerissen (mit Galerie)

Siegesserie von Grün-Weiss Brieselang ist gerissen (mit Galerie)

Axel Eifert
Märkische Allgemeine Zeitung
Im Heimspiel gegen Sachsenhausen (in Schwarz) kassierten die Brieselanger erstmals wieder nach längerer Zeit eine Niederlage.
Im Heimspiel gegen Sachsenhausen (in Schwarz) kassierten die Brieselanger erstmals wieder nach längerer Zeit eine Niederlage. © Uwe Schindler
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Brandenburgliga: Team von Trainer Patrick Schlüter muss sich dem TuS Sachsenhausen knapp geschlagen geben.

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Nach langen sieben Wochen hatten die Brandenburgliga-Kicker von Grün-Weiss Brieselang endlich einmal wieder ein Heimspiel. Doch ausgerechnet auf dem heimischen Fichtesportplatz wurde mit dem knappen 0:1 (0:0) gegen den Tabellennachbarn TuS Sachsenhausen die Serie von sechs Siegen in Folge einschließlich Landespokal der Elf von Trainer Patrick Schüter beendet. In der Tabelle tauschten beide Teams die Plätze – Sachsenhausen ist nun Sechster, Brieselang Siebenter.

Dass beide Mannschaften stark ersatzgeschwächt antraten – sogar die beiden Trainer Patrick Schlüter und Oliver Richter standen als Ersatzspieler auf dem Protokoll – war über das gesamte Spiel deutlich zu bemerken. Beide boten eher schwächeres Brandenburgliga-Niveau mit wenig Chancen auf beiden Seiten. Sachsenhausen erwischte den besseren Start. Nach einem guten Spielzug auf der rechten Seite und einem platzierten Kopfball von Christopher Groll erzielten die Gäste in der 13. Minute das Tor, welches das einzige des Tages bleiben sollte. Groll hatte fünf Minuten später sogar noch die Großchance zum 2:0, scheiterte aber völlig frei vor Brieselangs Keeper Eike Doht.

In Bildern: Der TuS Sachsenhausen gewinnt am 12. Spieltag der Brandenburgliga mit 1:0 bei Grün-Weiss Brieselang.

Der TuS Sachsenhausen gewinnt am 12. Spieltag der Brandenburgliga mit 1:0 bei Grün-Weiss Brieselang (weiße Trikots). Zur Galerie
Der TuS Sachsenhausen gewinnt am 12. Spieltag der Brandenburgliga mit 1:0 bei Grün-Weiss Brieselang (weiße Trikots). ©
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Danach zog sich Sachsenhausen zurück, baute hinten zwei engmaschige Viererketten auf und überließ den Gastgebern das Spiel. Die Brieselanger agierten bis zum gegnerischen Strafraum gefällig, waren dann aber mit ihrem Latein am Ende, auch weil bei ihnen im Mittelfeld die Strategen Alexander Greinert und Maurice Malak (beide gesperrt) schmerzlich vermisst wurden.

„Wir hatten uns das erste Heimspiel nach sieben Wochen sicher anders vorgestellt, aber wir haben es in den 90 Minuten nicht geschafft, die disziplinierte Deckungsreihe von Sachsenhausen zu knacken“, sagte Brieselangs Coach Patrick Schlüter. Dazu hätten die Gastgeber vorn zu langsam gespielt. Erst zu Beginn der zweiten Halbzeit wurde es vor dem Tor der Gäste gefährlicher. Christian Czeponik und Kenta Sato vergaben gleich zu Beginn die ersten Möglichkeiten.

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Dann wurde es eine ganze Zeit wieder ruhiger. Brieselangs Torjäger Dragan Erkic wurde meist mit zwei oder sogar mehr Spielern abgedeckt und hatte es sehr schwer. Als er einmal gefoult wurde, holte TuS-Keeper Nick Schrobback den Freistoß von Tom-Melvin Schmidt mit einer starken Parade noch heraus (70.). Auf der anderen Seite traf Andor Müller nach einem Konter nur die Latte (77.). So blieb es bis zum Schluss spannend. Im letzten Angriff in der siebenten Nachspielminute vergab Erkic schließlich bei einem schnellen Angriff noch eine gute Ausgleichschance.

Brieselangs Trainer nahm die Niederlage sportlich. „Jede Serie geht einmal zu Ende. Wir haben gegen Sachsenhausen im letzten Drittel einfach zu viele Fehler gemacht. Deshalb geht die Welt nicht unter. Ich hatte ja vor dem Anpfiff schon gesagt, dass die letzten vier Spiele der Hinrunde für uns alles 50:50-Spiele sind. Sachsenhausen ist für mich immer noch eine stärksten Mannschaften der Brandenburgliga. Da ist es kein Beinbruch, 0:1 zu verlieren“, sagte Schlüter.

Grün-Weiss Brieselang: Doht, Jordanov, Blumhagen, Hildebrand, Sato, Czeponik (ab 83. Schimmack), Cikaric, Ide, Dülek, Erkic, Schmidt. Trainer: Patrick Schlüter. Co-Trainer: Marco John, Marcel Kapitzke. Betreuer; Thomas Erbgut.

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