17. September 2022 / 20:05 Uhr

Sieglos-Serie hält an – Mislintat sauer: Fokus auf Resultate "täte dem VfB Stuttgart gut"

Sieglos-Serie hält an – Mislintat sauer: Fokus auf Resultate "täte dem VfB Stuttgart gut"

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Stuttgart-Sportdirektor Sven Mislintat zeigte sich nach der Niederlage gegen Frankfurt bedient.
Stuttgart-Sportdirektor Sven Mislintat zeigte sich nach der Niederlage gegen Frankfurt bedient. © IMAGO/Sportfoto Rudel
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Die sportliche Antwort bleibt dem VfB Stuttgart nach einer unruhigen Woche abseits des Rasens verwehrt. Drei Gegentore nach Standards gegen Eintracht Frankfurt führen zu einem 1:3. Sportdirektor Sven Mislintat glaubt aber an eine konstruktive Länderspielpause.

Eintracht Frankfurts Sportvorstand Markus Krösche verließ die Arena des VfB Stuttgart mit einem Geburtstagskuchen und drei Punkten im Gepäck. Die Gastgeber standen nach dem 1:3 (0:1) am Samstag dagegen mal wieder ohne etwas Zählbares da. Der Absturz auf den 16. Platz in der Tabelle, die anhaltende Sieglos-Serie und gleich drei Gegentore nach ruhenden Bällen sorgen beim VfB nach einer ereignisreichen Woche für Ernüchterung vor der bevorstehenden Länderspielpause. Es war das inzwischen siebte Spiel ohne Dreier für den VfB, der noch nie so lange in seiner Klub-Historie auf einen Sieg zu Saisonbeginn warten musste.

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"Das gibt uns natürlich ein blödes Gefühl und bringt uns auch unter Druck", sagte Sportdirektor Sven Mislintat. Der Kaderplaner war vor der Partie ins Blickfeld geraten. Verantwortlich dafür waren Personalentscheidungen des Vorstandsvorsitzenden Alexander Wehrle, der am Montag seine neuen Berater, die beiden Ex-Weltmeister Sami Khedira und Philipp Lahm, vorstellte. Auch der frühere VfB-Kapitän Christian Gentner soll als Leiter der Lizenzspielerabteilung ab Januar die sportliche Kompetenz erweitern.

Mislintat will Fokus aufs Sportliche in Stuttgart

Mislintats eigene Zukunft ist dagegen weiter offen. Auch wurde mit ihm nicht über die Einbindung der drei ehemaligen VfB-Profis gesprochen. Inzwischen sei die Kommunikation, "mit der ich nicht einverstanden war", ausgeräumt, sagte 49-Jährige, dessen Vertrag noch bis Sommer 2023 gültig ist. "Es täte dem VfB Stuttgart gut, wenn wir uns auf Fußball und Ergebnisse konzentrieren würden", sagte er.

Dass die Spieler von der Unruhe im Umfeld gegen den neuen Tabellensechsten abgelenkt waren, glaubt er nicht. Auch bestreitet er, dass dem VfB eine unruhige Länderspielpause bevorsteht. Stattdessen prophezeit er "gute und arbeitsintensive" Tage. Ansetzen könnten die Stuttgarter unter anderem beim Verteidigen von Standardsituationen. "Drei Gegentore nach Standards sind ärgerlich", schimpfte VfB-Coach Pellegrino Matarazzo.

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Sein Gegenüber, Oliver Glasner, war indes glücklich. Die Standardsituationen seien entstanden, weil die Eintracht-Profis noch einmal die nötige Energie mobilisieren konnten und immer wieder in die Tiefe gingen. Nach dem ersten Champions-League-Sieg der Eintracht überhaupt legten die Hessen in Stuttgart nach. "Sportlich gesehen kann ich mir nichts Schöneres am Geburtstag vorstellen", sagte Krösche, der von seinem Staff auch noch ein Ständchen gesungen bekam, als er sich in Richtung Parkhaus verabschiedete.

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