30. Dezember 2017 / 13:06 Uhr

Skandal: Fußballstar schmeißt Flasche gegen Moschee

Skandal: Fußballstar schmeißt Flasche gegen Moschee

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Symbolbild Moschee
Symbolbild Moschee © dpa
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Der österreichische Fußballprofi Dejan Ljubicic hat eine Glasflasche gegen eine Moschee geworfen - und sorgte somit für Riesenwirbel in Österreich und Bosnien-Herzegowina.

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Riesenärger um Ösi-Profi! Der österreichische Fußballprofi Dejan Ljubicic hat eine Glasflasche gegen eine Moschee geworfen - und sorgte somit für einen handfesten Skandal. Der Spieler von Rekordmeister Rapid Wien gestand, während eines Urlaubs in Bosnien-Herzegowina Glasflaschen gegen die Fassade einer Moschee in der Ortschaft Kiseljak geschleudert zu haben und bestätigte damit entsprechende Medienberichte.

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"Ich weiß nicht, was in mich gefahren ist und kann mich nur entschuldigen und versichern, dass mir dieser Fehler sehr leid tut", sagte der 20-Jährige, dessen Familie aus Bosnien-Herzegowina stammt, in einer Pressemitteilung seines Klubs. "Es passt in keiner Weise zu ihm." Doch wie kam die Tat überhaupt heraus?

Ljubicic zeigt sich einsichtig

Der österreichische Fußballprofi Dejan Ljubicic spielt für Rapid Wien.
Der österreichische Fußballprofi Dejan Ljubicic spielt für Rapid Wien. © imago

Skandale des Jahres 2017

Bestechungsskandal im College Basketball: Nach drei Jahren Ermittlung hatte das FBI Ende September zehn Personen, darunter vier College-Trainer und zwei US-Manager von Adidas festgenommen. Beim Anwerben von talentierten High School Spielern für von Adidas ausgerüstete Colleges sollen neben Trainern, Spieler auch ihre Familien bestochen worden sein, damit die zukünftigen Stars lukrative Verträge für ihre Profikarrieren mit Ausrüster Adidas und Beratern unterzeichnen. Im Millionengeschäft College-Basketball dürfen offiziell keine Spieler gekauft oder bezahlt werden, um an den Colleges zu spielen. Adidas distanzierte sich von den Vorwürfen, stellte die betroffenen Mitarbeiter aber frei. Zur Galerie
Bestechungsskandal im College Basketball: Nach drei Jahren Ermittlung hatte das FBI Ende September zehn Personen, darunter vier College-Trainer und zwei US-Manager von Adidas festgenommen. Beim Anwerben von talentierten High School Spielern für von Adidas ausgerüstete Colleges sollen neben Trainern, Spieler auch ihre Familien bestochen worden sein, damit die zukünftigen Stars lukrative Verträge für ihre Profikarrieren mit Ausrüster Adidas und Beratern unterzeichnen. Im Millionengeschäft College-Basketball dürfen offiziell keine Spieler gekauft oder bezahlt werden, um an den Colleges zu spielen. Adidas distanzierte sich von den Vorwürfen, stellte die betroffenen Mitarbeiter aber frei. ©

Ljubicic war nach dem Vorfall, der von einer Überwachungskamera festgehalten wurde, gemeinsam mit einem Mittäter festgenommen worden. Anschließend zeigte sich Ljubicic einsichtig und erklärte: "Ich habe mich auch vor Ort bereits persönlich entschuldigt und werde selbstverständlich nicht nur den entstandenen Schaden an der Fassade der Moschee ersetzen, sondern darüber hinaus auch eine Spende für die örtliche Glaubensgemeinschaft leisten."