27. September 2018 / 17:57 Uhr

"Skandalöse Worte!" - Die internationalen Pressestimmen zur EM-Vergabe

"Skandalöse Worte!" - Die internationalen Pressestimmen zur EM-Vergabe

Angelo Freimuth
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Rückschlag für die Türkei und Präsident Erdogan: Die EM 2024 ging an Deutschland.
Rückschlag für die Türkei und Präsident Erdogan: Die EM 2024 ging an Deutschland. © dpa/Montage
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Zum zweiten Mal richtet Deutschland eine EM aus. Der DFB setzte sich bei der Vergabe durch die UEFA gegen die Türkei durch. Dort herrscht nach der nächsten gescheiterten Bewerbung für ein großes Turnier Frust. Das sind die internationalen Pressestimmen zur EM-Vergabe!

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Frust in der Türkei, Freude in Deutschland: Bei der Vergabe der EM 2024 ging der DFB als Sieger aus dem Duell mit dem türkischen Verband hervor und wird die Europameisterschaft in sechs Jahren ausrichten. In der internationalen Presse liegt der Fokus oft auf den vermeintlichen Schwächen der türkischen Bewerbung, die unter anderem wegen mangelhafter Infrastruktur und Bedenken bei Menschenrechtsfragen gescheitert sein könnte.

Mehr zur EM 2024

Diese Vorwürfe sorgen in der Türkei für Ärger. Journalisten und Funktionäre finden harte Worte und kritisieren die UEFA wegen des Berichts, der zur Entscheidung geführt hatte. Sie werfen dem europäischen Fußball-Verband Befangenheit vor.

Die internationalen Pressestimmen zur EM-Vergabe - Klickt euch durch!

EM 2024: Internationale Pressestimmen zur EM-Vergabe an Deutschland

In der Türkei herrscht nach der EM-Entscheidung zu Gunsten von Deutschland Frust - das schreibt die internationale Presse über die Vergabe der Euro 2024. Zur Galerie
In der Türkei herrscht nach der EM-Entscheidung zu Gunsten von Deutschland Frust - das schreibt die internationale Presse über die Vergabe der Euro 2024. ©
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Deutschland ist EM-Gastgeber

18 Jahre nach der weltweit gefeierten WM 2006 richtet Deutschland wieder ein großes Fußball-Turnier aus. Der Deutsche Fußball-Bund um EM-Botschafter Philipp Lahm und Bundestrainer Joachim Löw setzte sich am Donnerstag in Nyon beim Votum des UEFA-Exekutivkomitees durch.

Als Spielorte beim ersten großen Heim-Turnier seit der WM 2006 sind Berlin, München, Düsseldorf, Stuttgart, Köln, Hamburg, Leipzig, Dortmund, Gelsenkirchen und Frankfurt vorgesehen. Das Olympiastadion in der Hauptstadt mit einer Kapazität von 70 033 Zuschauern ist der logische Kandidat für das Finale. Bei der Multi-Nationen-EM 2020, die in zwölf Ländern stattfindet, werden drei Gruppenspiele und ein Viertelfinale in München ausgetragen. Deutschland richtet zum zweiten Mal nach 1988 eine EM aus. Als Gastgeber muss sich Deutschland nach aktuellem Planungsstand voraussichtlich nicht für das Turnier qualifizieren. Die genauen Kriterien sind noch nicht festgelegt.

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