03. Dezember 2017 / 10:15 Uhr

Ski-Star Neureuther über Comeback-Plan zu Olympia: „Ich habe keine Zeit zu verlieren“

Ski-Star Neureuther über Comeback-Plan zu Olympia: „Ich habe keine Zeit zu verlieren“

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Felix Neureuther will trotz Kreuzbandrisses bei Olympia 2018 in Südkorea antreten.
Felix Neureuther will trotz Kreuzbandrisses bei Olympia 2018 in Südkorea antreten. © imago
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Trotz Kreuzbandriss will er es wagen: Ski-Ass Felix Neureuther träumt noch immer von einem Start bei den Olympischen Winterspielen in Pyeongchang – doch dafür ist viel harte Arbeit notwendig, die er jetzt in einem Interview beschreibt.

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Kann er DAS wirklich schaffen?

Ein Felix Neureuther denkt nicht ans Aufgeben – schon gar nicht beim Thema Olympia. Trotz seines Kreuzbandrisses will der deutsche Ski-Star eine Teilnahme an den Winterspielen von Südkorea (9. bis 25. Februar) nicht definitiv ausschließen. „Solange noch ein kleines Fünkchen Hoffnung besteht, dass vielleicht sogar Olympia tatsächlich möglich sein sollte, werde ich jedes kleine Fünkchen probieren zu ergreifen“, verkündete der 33-Jährige in der vergangenen Woche. Der Olympiaslalom steigt in gut elf Wochen. In einem Interview mit der Bild am Sonntag hat er seinen Comeback-Wunsch nun erneuert: „In meinem Kopf ist drin, dass ich alles probieren muss – sonst würde ich es nicht machen. Es ist eine große Herausforderung, die für mein späteres Leben sehr wichtig sein kann.“

Mit Winterspielen hatte der Garmisch-Partenkirchener bislang kein Glück. 2006, 2010 und 2014 schied er in den Slaloms jeweils aus. In Sotschi war er großer Goldfavorit, erlitt kurz vor dem Rennen bei einem Autounfall auf dem Weg zum Flughafen aber ein Schleudertrauma.

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Comeback schon in sechs Wochen?

Für die wohl letzte Olympiachance riskiert Neureuther nun viel. Mit einer Operation würde er sechs Monate ausfallen. Doch für Olympia entscheidet er sich dagegen. Aktuell versucht der Deutsche, seine Muskulatur im Knie zu erhalten: „Es muss so weit aufgebaut werden, dass ich kein Kreuzband brauche. Das hat in dieser kurzen Zeit bisher kaum jemand geschafft. Ich trage eine Schiene am verletzten Bein. Fürs Skilaufen wird mir noch eine angefertigt“, so der Skifahrer. „Ich habe keine Zeit zu verlieren.“

Obwohl der Deutsche zurzeit nur auf Krücken laufen kann, will er schon „in sechs Wochen“ wieder auf der Piste stehen. „Ich muss trainieren, bestenfalls ein Rennen vor Olympia fahren. Das ist fest in meinem Kopf eingebrannt. Ansonsten macht es für mich keinen Sinn, über einen Olympiastart nachzudenken“, sagt Neureuther.

Über eine Nachricht nach seiner Verletzung hat sich Neureuther besonders gefreut: „Die überraschendste Nachricht kam von Claudio Pizarro, der mir auf Instagram Mut zugesprochen hat. Ein supercooler Typ, den ich mal beim Golfen kennengelernt habe.“

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