19. Dezember 2020 / 15:51 Uhr

Skilangläuferin Rydzek überzeugt in Dresden - Herren enttäuschen

Skilangläuferin Rydzek überzeugt in Dresden - Herren enttäuschen

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Die Laufstrecke wurde direkt am Elbufer aufgebaut.
Die Laufstrecke wurde direkt am Elbufer aufgebaut. © dpa
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Beim Skilanglauf-Weltcup in Dresden hatten die deutschen AthletInnen nur wenig zu bestellen. Das beste Sprintresultat schaffte Coletta Rydzek mir Rang zehn. Bei den Herren schaffte es mit Sebastian Eisenlauer nur ein Skiläufer ins Viertelfinale.

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Dresden. Langläuferin Coletta Rydzek hat mit ihrem bislang besten Weltcup-Resultat einen großen Schritt in Richtung Heim-Weltmeisterschaft gemacht. Die Oberstdorferin kam am Samstag beim Sprint-Weltcup in Dresden auf Rang zehn und hat nun die halbe WM-Norm geschafft. Die 23-Jährige war damit beste Deutsche.

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Den Sieg holte sich die Schweizerin Nadine Fähndrich vor Sophie Caldwell Hamilton aus den USA und der Slowenin Anamarija Lampic. Bei den Herren kam der Italiener Federico Pellegrino zum erwarteten Sieg. Er verwies den Briten Andrew Young und Gleb Retiwich auf die Plätze. Die Langlauf-Nationen Norwegen, Schweden und Finnland hatten auf den Weltcup verzichtet.

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Nur eine handvoll Zuschauer blickte auf die AthletInnen hinab, die am 19. Dezember im Sprintwettbewerb der Weltcups in Dresden an den Start gingen. Zur Galerie
Nur eine handvoll Zuschauer blickte auf die AthletInnen hinab, die am 19. Dezember im Sprintwettbewerb der Weltcups in Dresden an den Start gingen. © Anja Schneider

Angesichts nur einer DSV-Starterin im Halbfinale war Bundestrainer Peter Schlickenrieder sichtlich enttäuscht. „Das ist eindeutig zu wenig. Wir schaffen es nicht, im Sprint den großen Abstand zur Weltspitze zu verringern“, sagte Schlickenrieder. „Coletta hat es gezeigt, wie es gehen kann. Sie ist taktisch sehr gut unterwegs gewesen“, lobte der Coach, der acht der neun Starterinnen ins Viertelfinale gebracht hatte. Lediglich Antonia Fräbel aus Asbach war durch einen Sturz in der Qualifikation ausgeschieden.



Völlig von der Rolle sind die Herren. Sebastian Eisenlauer überstand als einziger DSV-Läufer den Prolog, war dann im Viertelfinale aber chancenlos. „Es ist für ihn frustrierend, dass er die starken Trainingsleistungen einfach nicht in den Wettkampf übertragen kann“, sagte Schlickenrieder.

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