20. Juni 2020 / 22:50 Uhr

Bericht: Sky bleibt wichtigster TV-Partner der Bundesliga - Auch DAZN sichert sich Rechte

Bericht: Sky bleibt wichtigster TV-Partner der Bundesliga - Auch DAZN sichert sich Rechte

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Der Pay-TV-Sender Sky hat sich laut Bild am Sonntag die Rechte für die Bundesliga-Spiele am Samstagnachmittag gesichert - DAZN soll in der kommenden Rechte-Periode die Freitags- und Sonntagspiele zeigen dürfen.
Der Pay-TV-Sender "Sky" hat sich laut "Bild am Sonntag" die Rechte für die Bundesliga-Spiele am Samstagnachmittag gesichert - "DAZN" soll in der kommenden Rechte-Periode die Freitags- und Sonntagspiele zeigen dürfen. © imago images/Sven Simon
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Nach Informationen der "dpa" wird "Sky" auch künftig den Löwenateil der Bundesliga-Spiele übertragen. Auch "DAZN" erhält Rechte. Die "Bild am Sonntag" wird bei der Aufteilung konkret. Die DFL gibt die Ergebnisse der Ausschreibung am Montag bekannt.

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Sky bleibt der wichtigste TV-Partner der Bundesliga. Der Pay-TV-Anbieter hat sich nach Informationen der Deutschen Presse-Agentur Live-Pakete für die Spielzeiten von 2021/2022 bis 2024/2025 gesichert. Ein Paket erhält der ebenfalls kostenpflichtige Streamingdienst DAZN. Sky, DAZN und die Deutschen Fußball Liga wollten keine Kommentare dazu abgeben. Der im Vorfeld als aussichtsreicher Kandidat gehandelte Onlinehandels-Riese Amazon hat keines der insgesamt sieben audiovisuellen Live-Rechtepakete gekauft.

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Nach Angaben der Bild am Sonntag soll sich Sky die Rechte an den Samstagsspielen und an der der Konferenz gesichert haben. Die Partien am Freitag und Sonntag sollen demnach bei DAZN, das ab 2021 auch die Champions League überträgt, zu sehen sein. Die 2. Liga wird dem Bericht zufolge wohl fast ausschließlich von Sky übertragen. Einzige Ausnahme sei das neu eingeführte Spiel am Samstagabend. Im frei empfangbaren Fernsehen werde die ARD-"Sportschau" der Platzhirsch bleiben.

Am Montag werden die Ergebnisse der knapp zweiwöchigen Auktion von der DFL veröffentlicht. Die bisher letzte Auktion erbrachte 4,64 Milliarden Euro für vier Spielzeiten. Eine erneute Steigerung von mehr als 80 Prozent, so wie vor vier Jahren, hatte DFL-Boss Christian Seifert im Vorfeld als "sehr unwahrscheinlich" bezeichnet.

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Vor allem Sky war vor der Bundesliga-Ausschreibung enorm unter Druck. Nach dem Verlust der TV-Rechte an der Champions League musste der seit Jahren wichtigste Partner und Finanzier der Liga zumindest bei der Auktion für die heimische Liga Erfolg haben. Beim Pay-Unternehmen hieß es dazu zuletzt: „Sky ist die Nummer 1 für alle Sportfans – heute und in Zukunft. Grundlage hierfür sind exklusive Sportrechte. Wie in der Vergangenheit auch gehen wir optimal vorbereitet in die kommende Ausschreibung.“

Ursprünglich sollte die Auktion bereits im April beginnen und Anfang Mai abgeschlossen sein. Aufgrund der Corona-Pandemie wurde der Zeitplan für das Wettbieten aber gestoppt. Die DFL hatte nach eigener Aussage in Absprache mit den Interessenten die Auktion nicht noch weiter nach hinten verschoben.