14. Februar 2019 / 15:36 Uhr

Sky oder DAZN? Schalke-Manager Heidel kritisiert Aufsplittung der TV-Rechte in der Champions League

Sky oder DAZN? Schalke-Manager Heidel kritisiert Aufsplittung der TV-Rechte in der Champions League

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Schalke-Sportvorstand Christian Heidel kritisiert die Aufsplittung der TV-Rechte in der Königsklasse.
Schalke-Sportvorstand Christian Heidel kritisiert die Aufsplittung der TV-Rechte in der Königsklasse. © Getty Images
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Christian Heidel, Manager vom FC Schalke, kritisiert die Aufsplittung der TV-Rechte in der Champions League. Er unterstützt die Ansichten von Karl-Heinz Rummenigge vom FC Bayern in Sachen Free-TV-Rückkehr.

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Schalkes Sportvorstand Christian Heidel hatte Mühe, das Champions-League-Achtelfinalspiel von Borussia Dortmund am Mittwoch bei Tottenham Hotspur in voller Länge zu sehen. „Für die Zuschauer ist es sehr kompliziert geworden. Ich saß vor dem Fernseher und wollte bei Sky das Dortmund-Spiel schauen. Plötzlich wurde umgeschaltet auf Amsterdam gegen Madrid. Da habe ich eine Zeit gebraucht, um zu verstehen, dass das ganze Spiel bei DAZN gezeigt wird“, sagte Heidel am Donnerstag.

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Darüberhinaus unterstützt der 57-Jährige den Vorschlag von Karl-Heinz Rummenigge. Der Vorstandsvorsitzende vom Bundesliga-Rivalen Bayern München hatte gefordert, dass die Spiele der Königsklasse mit deutscher Beteiligung zumindest teilweise im frei empfangbaren TV zu sehen sein sollten. „Wenn die wirtschaftlichen Vorstellungen mit dem Free-TV in Einklang zu bringen sind, dann wäre ich auch dafür“, sagte Heidel.

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Sky wehrte sich allerdings. "Die jeweiligen Rechteinhaber sind verantwortlich für die Ausschreibung und die angebotenen Pakete. Die Ausschreibung der UEFA war – auf starken Druck der Spitzenklubs - eindeutig: Das meiste Geld gewinnt – ohne Wenn und Aber", sagte Jaques Raynaud, EVP Sports & Advertising bei Sky. "Sky das Ergebnis jetzt vorzuwerfen und die Voraussetzungen dafür selbst geschaffen zu haben, ist abwegig."

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