03. Januar 2022 / 12:58 Uhr

So bereitet sich Oberligist MTV Gifhorn auf seine zehn Endspiele vor

So bereitet sich Oberligist MTV Gifhorn auf seine zehn Endspiele vor

Tim Gerhold
Wolfsburger Allgemeine / Aller-Zeitung
Trainingsstart am 24. Januar: MTV-Coach Georgios Palanis (kl. Bild) hofft dann auch auf die Rückkehr von Gifhorns Cedric Schröder (M.).
Trainingsstart am 24. Januar: MTV-Coach Georgios Palanis (kl. Bild) hofft dann auch auf die Rückkehr von Gifhorns Cedric Schröder (M.). © Lea Behrens / Privat
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Zehn Endspiele warten auf Fußball-Oberligist MTV Gifhorn in der Abstiegsrunde im Kampf um den Klassenerhalt. Mit dem Trainingsstart am 24. Januar beginnt die Vorbereitung. Trotz der langen Pause sorgt Trainer Georgios Palanis dafür, dass seine Mannschaft fit bleibt und macht klar, worauf es ankommt. 

Mit dem Trainingsstart am 24. Januar beginnt Fußball-Oberligist MTV Gifhorn die Vorbereitung auf die Abstiegsrunde. Trotz der langen Pause sorgt Trainer Georgios Palanis dafür, dass seine Mannschaft fit bleibt und macht klar, worauf es in der Vorbereitung ankommt.

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Mit bislang acht geplanten Testspielen in sieben Wochen will Gifhorn die Zeit vom Trainings- bis zum Saisonstart effektiv nutzen. Unter anderem werden die Schwarz-Gelben gegen die U23 von Hannover 96, Borussia Hildesheim (beide Regionalliga), den Heeslinger SC (Oberliga) und die SV Gifhorn (Bezirksliga) testen.

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„Wir wollen in der Vorbereitung das Hauptaugenmerk auf uns legen, deshalb haben wir mit Heeslingen einen Gegner aus der Parallelstaffel, der für die Aufstiegsrunde qualifiziert ist, und mit Hannover und Hildesheim zwei höherklassige Gegner“, sagt Palanis. Trotzdem werde man die Zeit auch dazu nutzen, die kommenden Gegner der Abstiegsrunde aus der Staffel Weser-Ems/Lüneburg zu beobachten. „Vor uns liegen noch zehn Spiele und jedes davon wird auch ein Endspiel.“ Weil dem MTV mit zehn Duellen eine kurze Runde bevorsteht, brauche man nach der langen Pause und wegen des großen Kaders einige Vorbereitungsspiele, um wieder auf Touren zu kommen, so der Coach.


Gifhorn beendete die Staffel Niedersachsen/Braunschweig als Siebter, nimmt elf Punkte mit in die Abstiegsrunde, Wolfenbüttel 14, Göttingen zehn, Northeim neun und Tündern sechs. Sechs der zehn Teams müssen absteigen, aus der Staffel Weser-Ems/Lüneburg sind nun in Hin- und Rückspielen Bersenbrück (11), Rotenburger SV (16), FC Hagen/Uthlede (8), MTV Eintracht Celle (8) und TB Uphusen (9) Gegner des MTV. Die Teilnehmer stehen, die Punktzahlen sind noch nicht alle fix. Celle bestreitet gegen Hagen/Uthlede am 23. Januar (14 Uhr) noch ein Nachholspiel, das Auswirkungen auf die Abstiegsrunde haben wird.

Ganz aus der kalten Hose werden die Gifhorner Ende Januar aber nicht in die Vorbereitung starten. Coach Palanis und sein Trainerteam haben ihrer Mannschaft Trainingspläne mit an die Hand gegeben, mit denen die Wochen bis zum Start überbrückt werden sollen. Wenn es dann wieder losgeht, wird von den Langzeitverletzten voraussichtlich auch Offensivmann Cedric Schröder ins Teamtraining zurückkehren. Weniger Hoffnungen macht sich Palanis dagegen bei Lennart Keil. „Er wird wahrscheinlich weiterhin ausfallen.“

Der Niedersächsische Fußball-Verband (NFV) plant derzeit mit einem Start der Meister- und Abstiegsrunde am 13. März (bis zum 22. Mai). Der Verbandspielausschuss-Vorsitzende Jürgen Stebani sagte aber bereits Anfang Dezember mit Blick auf die ernste Corona-Lage, dass „noch nichts in Stein gemeißelt" sei.