17. März 2020 / 11:49 Uhr

So gehen RB Leipzigs Kicker mit der Corona-Zwangspause um

So gehen RB Leipzigs Kicker mit der Corona-Zwangspause um

Antje Henselin-Rudolph
Leipziger Volkszeitung
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Können derzeit nicht auf den Platz: Dani Olmo, Marcel Halstenberg, Peter Gulacsi und ihre Kollegen. © Getty Images
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Am Freitag will RB Leipzig das Training wieder aufnehmen, sich zunächst einmal täglich treffen. Bis dahin haben die Profis trotz individueller Trainingspläne etwas mehr Freizeit als gewöhnlich. Wie sie damit umgehen, verraten sie auf Instagram, Twitter und Co.

Leipzig. Bis einschließlich Donnerstag befinden sich die Spieler von RB Leipzig im "Corona-Urlaub". So lange hat der Bundesligist seinen Profis aufgrund der zunächst bis zum 2. April geltenden Unterbrechung des Spielbetriebs frei gegeben. Danach soll laut Club-Informationen der Trainingsbetrieb wieder aufgenommen werden. "Das heißt: einmal am Tag trainieren, um uns optimal auf das stand jetzt nächste Spiel vorzubereiten", so Sportdirektor Markus Krösche.

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Natürlich sollen Marcel Halstenberg und Co. bis dahin nicht untätig rumsitzen. Nach zwei richtig freien Tagen galt für alle ein individueller Trainingsplan. Wie die Kicker die darüber hinaus entstandene Freizeit nutzen, zeigen sie auf ihren Social-Media-Kanälen.

Aufräumen und Kicken? Das geht!

Keeper Peter Gulacsi, der in den vergangenen Tagen mehr Zeit als gewöhnlich mit Ehefrau Diana, dem kleinen Zoltan und den zwei Familienhunden verbrachte, bleibt auch weiter am Ball. Um bei einem möglichen Wiederbeginn der Bundesliga topfit zu sein, trainiert er sich einfach selbst, ganz genau so wie es unzähligen Kinder auch machen würden, wenn ihnen der Spielpartner fehlt.

Marcel Halstenberg will ebenfalls nicht vom Fußball lassen. Der Verteidiger verbindet das Angenehme mit dem Nützlichen und entwickelt das Aufräumen der Wohnung zum Geschicklichkeitskick. Natürlich nicht ohne sich vorher die Hände zu desinfizieren und so deutlich zu machen, worauf es aktuell besonders ankommt: Hygiene.

Gemütlicher lässt es Dani Olmo angehen. Der spanische Winterneuzugang der Roten Bullen hat sich auf seinem Sofa eingerichtet. Der neben ihm liegende Controller verrät: Der 21-Jährige setzt zur Überbrückung der Zwangspause auch auf eSports an der Konsole.

Dass ihm die Pause nicht einerlei ist, zeigt Nordi Mukiele. Der Verteidiger, dessen kurzzeitiger Knockout im Champions-Lague-Achtelfinale gegen Tottenham Hotspur für Sorgenfalten bei den Verantwortlichen sorgte, ist wieder wohlauf und würde gern kicken, Die Spielabsage am vergangenen Wochenende kommentierte er via Twitter traurig.