21. April 2021 / 17:03 Uhr

So hätte die Saison im Muldental/Leipziger Land laufen können: Ein Blick in die Glaskugel

So hätte die Saison im Muldental/Leipziger Land laufen können: Ein Blick in die Glaskugel

Heiko Henschel
Leipziger Volkszeitung
Roßwein
Spielen in der Kreisoberliga eine prima Rolle: Roßwein (blau) und Leisnig (rot). © Sven Bartsch
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Was wäre eigentlich passiert, wenn...? Wir werfen einen Blick in die Hypothese-Glaskugel und malen uns aus, wie es den Vereinen der Region ohne die Pandemie-Pause ergangen wäre.

Muldental/Leipziger Land. Seit mittlerweile reichlich fünf Monaten dreht sich auf den allermeisten Fußballplätzen im Lande kein Rad mehr. Mit Ausnahme sporadischer Trainingseinheiten im Nachwuchsbereich ist kein rundes Leder über den grünen Rasen gerollt und ein Licht am Ende des Tunnels ist im Moment nicht wirklich zu erkennen. Das zweite Frühjahr in Folge finden bei eigentlich bestem Fußballwetter keine Wettkämpfe statt, von März 2020 bis jetzt sind zwei Drittel des Rahmenterminkalenders von der verflixten Corona-Krise durchkreuzt worden.

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Spieler, Übungsleiter, Vereinsfunktionäre, Zuschauer – keiner mag sich ernsthaft an diesen Zustand gewöhnen. Die Entzugserscheinungen sind bei sämtlichen Beteiligten unverkennbar und führen zum Teil zu einer Trübung der Sinne. Die Tatsachen werden nur noch verschwommen wahrgenommen und man beginnt zu fantasieren. Von rassigen Punktekämpfen, hitzigen Pokalduellen, dem knisternden Fluidum auf dem Sportplatz, dem begeisterten Torjubel, den Fachgesprächen unter den Fans, der Rostbratwurst zur Halbzeit, dem kühlen Blonden nach dem Schlusspfiff.

DURCHKLICKEN: Die Vereine in der Übersicht

<b>FC Grimma:</b> In der NOFV-Oberliga mischt der FC Grimma (rot) munter im Vorderfeld des Klassements mit und belegt am Saisonende einen mehr als respektablen vierten Tabellenplatz. Zum Duell mit dem Muldestädter Lokalrivalen FC Eilenburg am 5. Dezember wird sie noch knapp verfehlt, gegen den FC Rot-Weiß Erfurt am 14. Februar wird sie dann geknackt – die 1000-Zuschauer-Marke. Die Anwesenden müssen ihr Kommen nicht bereuen, beide Begegnungen im Husaren-Sportpark enden nach unterhaltsamen Verlauf mit einem knackigen 4:4-Unentschieden. Zur Galerie
FC Grimma: In der NOFV-Oberliga mischt der FC Grimma (rot) munter im Vorderfeld des Klassements mit und belegt am Saisonende einen mehr als respektablen vierten Tabellenplatz. Zum Duell mit dem Muldestädter Lokalrivalen FC Eilenburg am 5. Dezember wird sie noch knapp verfehlt, gegen den FC Rot-Weiß Erfurt am 14. Februar wird sie dann geknackt – die 1000-Zuschauer-Marke. Die Anwesenden müssen ihr Kommen nicht bereuen, beide Begegnungen im Husaren-Sportpark enden nach unterhaltsamen Verlauf mit einem knackigen 4:4-Unentschieden. ©

Über Träume während des nächtlichen Schönheitsschlafes, über die berühmte Fata Morgana, über etwas Science-Fiction, über ein Paralleluniversum, über ein wenig Augenzwinkern. Was wäre eigentlich passiert, wenn die Fußballsaison nicht abgebrochen worden wäre?