27. April 2021 / 14:41 Uhr

So plant der RSV Eintracht seine zweite Saison in der Oberliga

So plant der RSV Eintracht seine zweite Saison in der Oberliga

Mirko Jablonowski
Märkische Allgemeine Zeitung
RSV Eintracht - MSV Pampow, Oberliga Nord, 9. Spieltag, Saison 20/21, Stahnsdorf, 24.10.2020, Foto: Benjamin Feller
Torjäger Julian Rauch (l.) hält dem RSV Eintracht 1949 weiterhin die Treue und geht mit dem Team von Trainer Patrick Hinze in die zweite Saison in der Oberliga. © Benjamin Feller
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NOFV-Oberliga Nord: Neben zwei feststehenden Neuzugängen vom Regionalligisten FSV Luckenwalde bestätigt Trainer Patrick Hinze auch einige Abgänge.

​Kommen und Gehen beim RSV Eintracht 1949: Beim Fußball-Oberligisten wird aktuell eifrig am Kader für die Spielzeit 2021/22 gearbeitet. Zu diesem gehören mit Frank Rohde und Dennis Nüsse zwei Neuzugänge, die vom Regionalligisten FSV 63 Luckenwalde nach Stahnsdorf wechseln. Gerade der 32 Jahre alte Rohde, der im Behring-Krankenhaus in Berlin-Zehlendorf im Controlling arbeitet, hat seine Torjägerqualitäten in der Oberliga in den vergangenen Jahren regelmäßig unter Beweis gestellt.

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Der gebürtige Mecklenburger spielte in seiner Heimat für Eintracht Schwerin, den FC Pommern Greifswald und den Greifswalder FC. 2017 wurde er zu Mecklenburg-Vorpommerns Spieler des Jahres gewählt. „Wir sind sehr froh, dass wir ihn mit seinen sportlichen und menschlichen Qualitäten von uns überzeugen konnten“, sagt RSV-Coach Patrick Hinze über den ehemaligen Luckenwalder. Beim FSV hatte er mit 17 Toren in 17 Oberligaspielen in der Saison 2019/20 ganz großen Anteil am Aufstieg in die Regionalliga, in der er zuletzt aber weniger zum Einsatz kam. Bei der Eintracht soll er im Angriff unter anderem die Lücke schließen, die durch die langwierigen Verletzungen von Levi Böttcher, der sich in der Vergangenheit unter anderem einen Meniskusriss zugezogen hatte, entstanden ist. „Bei Levi ist aktuell nicht absehbar, wann er körperlich wieder in der Verfassung ist, uns weiterzuhelfen“, sagt Hinze über den 23-Jährigen, der mit seinen Leistungen in den zurückliegenden Spielzeiten großen Anteil an den Aufstiegen in die Brandenburg- und Oberliga hatte.

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Neben Böttcher werden auch Tobias Lietz, Fabio Engelhardt (beide Ziel unbekannt) und Dennis Paul (steht vor einem Wechsel zur SG Großziethen in die Landesliga Süd) nicht mehr für den RSV auflaufen. Marcus Stachnik, Lukas Olff, Benedikt Metzdorf und John Lukas Schmidt stehen künftig ebenfalls nicht mehr im Oberligakader. Die Zukunft von Torhüter Ken Straße ist zudem ungewiss. „Wir planen mit einem 25-Mann-Kader mit drei Torhütern“, sagt A-Lizenz-Trainer Hinze. „Wir haben in den ersten Monaten in der Oberliga gesehen, dass die Anforderungen und Belastungen eben doch noch einmal ganz andere sind als in der Landes- und Brandenburgliga. Dem halten körperlich leider nicht alle Stand, können den zeitlichen Aufwand nicht mehr betreiben oder eben sportlich einfach nicht mithalten. Gerade mit Blick auf die verdienten Spieler aus der Vergangenheit tut einem das dann natürlich leid“, gibt Hinze zu.

Neben Dennis Nüsse, der 22-jährige Defensivspieler lief im Nachwuchs für Hertha BSC, den 1. FC Union Berlin und den FC Hertha 03 Zehlendorf auf, und Frank Rohde will er auch den beiden A-Junioren Cedric Cawi und Simon Stefanovic die Chance bieten, sich in der Oberliga zu beweisen und im Team um die Leistungsträger Chris David Ring, Torben Neubauer, Dima Ronis, Tim Schönfuß, Felix Matthäs und Julian Rauch zu beweisen.

Ein weiterer Torwart und ein, zwei junge Spieler von einer A-Jugend-Regionalliga- oder A-Jugend-Bundesliga-Mannschaft könnten auch noch zur Mannschaft stoßen. „Damit sollten wir auf jeden Fall gut aufgestellt in unsere zweite Oberliga-Saison gehen“, ist sich Hinze sicher, dass der gemäßigte Umbruch Früchte trägt und die Eintracht die Erfolgsgeschichte der vergangenen Jahre weiterschreiben kann.