12. Oktober 2021 / 16:05 Uhr

So viele Fans will Union Berlin mit "3G"-Regelung ins Stadion kriegen

So viele Fans will Union Berlin mit "3G"-Regelung ins Stadion kriegen

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Ein Privileg für jeden Fußball-Fan - der Schal seines Vereins. Mehrere Fans halten ihre Schals hoch, wie hier beim Spiel vom 1. FC Union Berlin gegen den MSV Duisburg (29. Spieltag, 2017/18) im Stadion Alte Försterei. 
Gegen den VfL Wolfsburg will Union mehr Menschen im Stadion begrüßen dürfen als die bislang zugelassenen 11.006. © dpa
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Der Berliner Fußball-Bundesligist hat einen Eilantrag für das Heimspiel am Samstag (15.30 Uhr/live bei Sky) gegen den VfL Wolfsburg gestellt. 18.000 Stadionbesucher sollen nach den Wünschen des Vereins in die Alte Försterei kommen dürfen - unter Einhaltung der "3G"-Corona-Regelung.

Fußball-Bundesligist 1. FC *Union Berlin* will per Eilantrag die Zulassung von 18 000 Stadionbesuchern auf 3G-Basis für das anstehende Spiel gegen den VfL Wolfsburg erwirken. Das teilte der Club am Dienstag mit. Union hatte den Antrag am 4. Oktober bei der Senatsverwaltung für Inneres und Sport gestellt, bis Montag jedoch keine Entscheidung erhalten.

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Deshalb habe sich der Club per Eilantrag an das Berliner Verwaltungsgericht gewandt. Voraussetzung für den 3G-Status ist, dass die Besucher geimpft, genesen oder negativ getestet sein müssen. „Das Gericht soll feststellen, dass eine starre Kapazitätsbeschränkung von 50 Prozent bei dem auf Basis eines ausführlichen Hygienekonzeptes beantragten 3G-Modell für das Spiel gegen Wolfsburg nicht gerechtfertigt ist“, hieß es in einer Vereinsmitteilung. Union empfängt Wolfsburg am Samstag (15.30 Uhr/Sky).

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„Wie das RKI in der letzten Woche bekanntgegeben hat, sind offenbar rund 80 Prozent der Erwachsenen in Deutschland bereits vollständig geimpft, die Impfkampagne zeigt also Wirkung. Wir setzen daher auch weiterhin auf Überzeugungsarbeit und leichte Zugänglichkeit von Impfangeboten“, wird Union-Präsident Dirk Zingler in der Vereinsmitteilung zitiert.

Zingler argumentiert, dass trotz höher Impfquote keine Anpassung der Personenobergrenze erfolgt sei. Unter dem "3G"-Modell durften die Berliner ihr Stadion bislang maximal zu 50 Prozent auslasten - also mit 11.006 Zuschauern. Union drängt auf die Zulassung von mehr Zuschauern. "Wir haben uns daher, auch aufgrund der fehlenden Entscheidung durch die Sport- und Gesundheitsverwaltung, an das Berliner Verwaltungsgericht gewandt“, teilte Zingler mit.