27. August 2021 / 19:53 Uhr

Sommerempfang des Sächsischen Fußball-Verbandes mit Signal: Es geht wieder los

Sommerempfang des Sächsischen Fußball-Verbandes mit Signal: Es geht wieder los

Frank Schober
Leipziger Volkszeitung
Präsident des SFV Herman Winkler Sommerempfang des SFV in der Sportschule Egidius Braun in Abtnauendorf.
SFV-Präsident Hermann Winkler lud zum Sommerempfang des Verbandes 2021. © Alexander Prautzsch
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Der SFV-Sommerempfang in Abtnaundorf wird zum gesellschaftlichen Abend fürs Ehrenamt – vor den Wahlen komplett ohne Politiker, dafür aber mit viel sportlicher Prominenz.

Leipzig. Sommerempfang geht wettertechnisch gewiss anders. Aber Hermann Winkler, Präsident des gastgebenden Sächsischen Fußball-Verbandes (SFV), hatte sich schon am Freitagvormittag optimistisch gezeigt: „Der Himmel reißt 18.55 Uhr auf. Und wegen des Wetters wollten wir auf keinen Fall absagen.“

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Neben Prominenten wie Maika Fischer (Teammanagerin der DFB-Frauen-Elf), Ralf Rangnick, René Adler, Torsten Kracht, Tomislav Piplica, Frank Engel, Lutz Lindemann und Holm Pinder begrüßten Winkler sowie Moderator und SPORTBUZZER-Chefreporter Guido Schäfer zahlreiche Ehrenamtliche aus den Vereinen in der SFV-Sportschule Egidius Braun in Abtnaundorf. „Wir wollten uns bedanken, dass alle in den schweren Monaten der Pandemie durchgehalten haben“, so der Präsident. Dies betreffe auch die Sponsoren, die laut Winkler nicht nur dem Verband die Treue gehalten hätten, sondern zumeist auch trotz fehlenden Spielbetriebes und fehlender Werbeplattformen ihr Geld nicht zurückverlangt hätten. „Wir haben solidarisch zusammen gestanden – das ist eine wichtige Erkenntnis dieser Zeit.“ Der gute Zweck kam einmal mehr nicht zu kurz: Unter anderem stellte René Adler ein signiertes Trikot der Ralf-Rangnick-Stiftung zur Verfügung.

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Der Sächsische Fußball-Verband lud am 27. August 2021 zum Sommerempfang ein. Mit dabei waren unter anderem Ralf Rangnick und René Adler. Zur Galerie
Der Sächsische Fußball-Verband lud am 27. August 2021 zum Sommerempfang ein. Mit dabei waren unter anderem Ralf Rangnick und René Adler. ©

Während ähnliche Anlässe oft Abende für Vertreter aus Sport, Wirtschaft und Politik sind, hatte der SFV Politiker diesmal bewusst nicht eingeladen. „Erstens brauchen wir in Wahlkampfzeiten keine Sonntagsreden“, so Winkler: „Vor allem fühlten wir uns zuletzt viel zu wenig unterstützt und teils im Stich gelassen. Der Sport gehört nicht zu den Pandemietreibern. Für diesen wichtigen Teil der Gesellschaft hätten wir uns mehr Hilfe gewünscht. Das trifft übrigens auf alle Sportarten zu.“

Neben Gesprächen bei warmen Speisen und kühlen Getränken gab es ein Kleinfeld-Showmatch zweier von Rangnick und Lindemann gecoachten Promi-Teams. Damit sendete der SFV das Signal: „Es geht wieder los – Corona hat den sportlichen Alltag lange genug ausgebremst.“ Fürs Team Lindemann leitete Keeper Piplica erstklassig das 1:0 vor, dann setzte sich die Rangnick-Sieben 3:1 ab. Am Ende gab es ein 3:3, mit dem der Abend für alle gerettet war. Frank Schober