06. November 2021 / 22:29 Uhr

Kittel-Tor reicht dem HSV nicht: Karlsruher SC erkämpft dank Hofmann ein Remis im Zweitliga-Topspiel

Kittel-Tor reicht dem HSV nicht: Karlsruher SC erkämpft dank Hofmann ein Remis im Zweitliga-Topspiel

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
 Sonny Kittel (l.) brachte den HSV in Führung. KSC-Stürmer Philipp Hofmann sorgte für das Remis.
Sonny Kittel (l.) brachte den HSV in Führung. KSC-Stürmer Philipp Hofmann sorgte für das Remis. © IMAGO/Eibner/dpa (Montage)
Anzeige

Der Hamburger SV hat im Kampf um die vorderen Plätze in der 2. Bundesliga erneut Federn gelassen. Nach dem Remis gegen Holstein Kiel in der Vorwoche reichte es für die Hanseaten auch am Samstagabend gegen den Karlsruher SC nur zu einem Unentschieden.

Der Hamburger SV ist im elften Pflichtspiel in Serie ungeschlagen geblieben, hängt der Spitzengruppe der 2. Bundesliga aber weiter hinterher. Die Hanseaten mussten sich beim Karlsruher SC am Samstagabend mit einem 1:1 (1:1) begnügen. Sonny Kittel (14. Minute) traf vor 20 000 Zuschauern im Wildpark für den HSV, Philipp Hofmann (18.) für die Karlsruher. Für die Gäste war es das fünfte Remis in den vergangenen sechs Liga-Spielen. Der KSC liegt mit 17 Punkten weiter im gesicherten Tabellenmittelfeld.

Anzeige

Die Badener erwischten den besseren Start, der HSV ging durch einen sehenswerten Schlenzer von Kittel aber in Führung. Nur vier Minuten später traf KSC-Torjäger Hofmann per Kopf zum Ausgleich. Ein Ausrutscher von Karlsruhes Torhüter Marius Gersbeck blieb ohne Folgen (23.), danach verflachte die Partie zwischenzeitlich etwas. Kurz vor der Pause vergaben Marvin Wanitzek (43.) und Hofmann (45.) weitere gute Chancen für die insgesamt etwas gefährlicheren Gastgeber.

In der zweiten Hälfte verpassten Moritz Heyer (46.) und Kittel (64.) jeweils knapp die erneute Hamburger Führung (46.), auf der anderen Seite schoss Wanitzek über das Tor (54.). In der 71. Minute musste Karlsruhes Marc Lorenz nach einem Sturz auf den Arm ausgewechselt werden, in der 80. traf Wanitzek den Pfosten. HSV-Trainer Tim Walter sah in seiner alten Heimat wegen Meckerns noch die Gelbe Karte (85.).