28. November 2019 / 17:31 Uhr

Sophie Weidauer ist bei Turbine Potsdam das Talent für die wichtigen Tore

Sophie Weidauer ist bei Turbine Potsdam das Talent für die wichtigen Tore

Christoph Brandhorst
Märkische Allgemeine Zeitung
Sophie Weidauer jubelt nach ihrem 2:1-Treffer.
Sophie Weidauer jubelt nach ihrem 2:1-Treffer. © Jan Kuppert
Anzeige

Frauen-Bundesliga: Turbine-Eigengewächs Sophie Weidauer will nach ihrem Siegtreffer gegen Duisburg auch bei der TSG Hoffenheim als Joker überzeugen.

Anzeige
Anzeige

Wenn sie trifft, gewinnt Turbine. Potsdams Toptalent Sophie Weidauer ist erst 17 Jahre alt – doch ihre beiden bislang einzigen Bundesliga-Tore am Sonntag zum 2:1-Sieg gegen Duisburg und am 3. Spieltag zum gleichen Endstand gegen Köln waren für die Fußballerinnen aus der Landeshauptstadt spielentscheidend. In der Rolle des Jokers – bei allen zehn Pflichtspiel-Einsätzen wurde sie eingewechselt – fühlt sich das Eigengewächs, das die 12. Klasse der Sportschule besucht und erst vor der Saison in den Bundesliga-Kader rückte, gar nicht unwohl.

„Ich bin super zufrieden mit jeder Spielminute, die mir der Trainer schenkt. Wenn ich der Mannschaft mit meinen Aktionen dann auch noch helfen kann, ist es umso schöner“, sagt die U19-Nationalspielerin, die im Erzgebirge geboren wurde und 2014 aus Aue an die Havel kam. Ansprüche will die junge Frau trotz ihrer überzeugenden Auftritt nicht anmelden. „Man muss von Spiel zu Spiel schauen, was für die Mannschaft und für meine Entwicklung am besten ist“, sagt sie bescheiden.

In Bildern: Am 10. Spieltag schlägt Turbine Potsdam die Damen vom MSV Duisburg mit 2:1.

Turbines Lara Prasnikar erzielt das Tor zum 1:0 gegen Caro Härling. Zur Galerie
Turbines Lara Prasnikar erzielt das Tor zum 1:0 gegen Caro Härling. ©
Anzeige

Matthias Rudolph, Coach der Turbine-Kickerinnen, war nach dem Heimsieg gegen den MSV bemüht, die Erwartungen etwas zu bremsen. Viele würden sich wohl fragen, warum Sophie Weidauer nicht auch mal in der Startelf der Potsdamerinnen stehe, so Rudolph, der erklärte: „Wir wollen sie einfach behutsam in die erste Mannschaft integrieren.“ Und auch die junge Frau, die gerade ihren Führerschein gemacht hat, weiß: „Ich brauche Zeit.“

Vielleicht reicht es ja am Sonntag schon wieder zu ein paar mehr Einsatzminuten, wenn die Potsdamerinnen, die zuletzt durch vier Pflichtspielsiege feierten, beim Überraschungszweiten in Hoffenheim antreten (14 Uhr, Dietmar-Hopp-Stadion). Bei der Formulierung des Ziels legt Sophie Weidauer die Bescheidenheit kurz ab: „Wir wollen definitiv auf drei Punkte spielen“, bemerkt sie. Die Mannschaft würde sich langsam finden, weiß die Angreiferin, die jüngsten Erfolge seien Belohnung dafür. „Ich freue mich schon auf die Rückrunde.“ Denn in Hoffenheim findet die Hinserie bereits ihren Abschluss. Mit einem Sieg könnte Turbine den Druck auf den 1. FFC Frankfurt, der eine Woche später zum Rückrundenauftakt nach Potsdam kommt, pünktlich zum Klassiker nochmal erhöhen.

Mitmachen: #GABFAF-Adventskalender

Bundesliga-Tickets, Fußballschuhe, signierte Trikots und vieles mehr: Trage Dich hier ein und gewinne einen der 24 Preise. (mehr Infos)




Klicke hier Weiter und dann auf der nächsten Seite Absenden - und Du hast die Chance auf jeden der 24 Preise.

ANZEIGE: 50% auf alle JAKO Artikel! Der Deal des Monats im SPORTBUZZER-Shop.

Die aktuellen TOP-THEMEN