16. Oktober 2020 / 16:36 Uhr

Sorge vor Corona-K.o. der Volleyball-Bundesliga: "Situation kann existenzbedrohend werden"

Sorge vor Corona-K.o. der Volleyball-Bundesliga: "Situation kann existenzbedrohend werden"

Carsten Bergmann
Hannoversche Allgemeine / Neue Presse
Grizzlys-Manager Sascha Kucera.
Grizzlys-Manager Sascha Kucera. © Clemens Heidrich
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Die Corona-Krise bedroht die Volleyball-Bundesliga. Die um­fangrei­chen Hygienemaßnahmen stellen die elf verbliebenen Erstligisten finanziell auf eine harte Probe. Bei den Giesen Grizzlys dürfen 500 Zuschauer in die Halle.

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Die Volleyball-Bundesliga (VBL) startet in die schwerste Saison ihrer Geschichte. Vom ersten Aufschlag bei den Männern an diesem Wochenende an kämpfen die elf verbliebenen Erstligisten gegen den drohenden Corona-K.o. „Die Situation ist extrem angespannt und kann existenzbedrohend werden. Die Klubs gehen nicht nur mit einem organisatorischen und finanziellen Mehraufwand – wie für die notwendigen, um­fang­rei­chen Hygienemaßnahmen – in die Saison, sondern auch mit der großen Unsicherheit, ob und wie ihre Spiele ausgetragen werden können“, sagte VBL-Präsident Michael Evers.

Die Giesen Grizzlys haben ein umfangreiches Hygienekonzept erarbeitet. 500 Zuschauer sind für das erste Heimspiel in Hildesheim zugelassen, noch gibt es einige wenige Tickets, die online (www.ticketmaster.de) gekauft werden müssen. In der Halle gelten die bekannten Regeln: Abstand halten, Mundschutz tragen, Hände desinfizieren. Auf den Sitzplätzen können die Masken abgenommen werden. Im Internet wird das Spiel bei „sport- total.tv“ übertragen. Los geht’s um 19 Uhr.

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Kader umgekrempelt

Die Giesen Grizzlys gehen nach Test­spiel­erfol­gen unter anderem gegen starke Frankfurter favorisiert ins Spiel gegen die WWK Volleys Herrsching. Geschäftsführer Sascha Kucera hat gemeinsam mit Itamar Stein den Kader umgekrempelt.

Der Grizzlys-Kader 2020/21: Zuspiel: Jan Röling, Merten Krüger. Diagonal: Hauke Wagner, Jacob Kern (CAN): Mittelangriff: Magloire Mayaula (Kongo), David Seybering, Pearson Eshenko (CAN). Außenangriff: Timon Schippmann, Anton Menner (AUT), Jannis Hopt (GER), Stijn van Tilburg (NED): Libero: Milorad Kapur (SRB).