14. September 2020 / 10:01 Uhr

Souverän, souveräner, TuS Davenstedt: TuS Harenberg ist beim 0:4 chancenlos

Souverän, souveräner, TuS Davenstedt: TuS Harenberg ist beim 0:4 chancenlos

Sportredaktion Hannover
Hannoversche Allgemeine / Neue Presse
Der TuS Davenstedt ist bislang nicht zu stoppen.
Der TuS Davenstedt ist bislang nicht zu stoppen. © Debbie Jayne Kinsey
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Der TuS Davenstedt fährt im dritten Spiel der Bezirksliga 7 den dritten souveränen Sieg ein. Diesmal gab es ein 4:0 (3:0) gegen einen überforderten TuS Harenberg.

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Nach der deutlichen 0:4-Niederlage beim TuS Davenstedt hat Pascal Biank kein Blatt vor den Mund genommen. „Wir hatten absolut keine Chance und sind am Ende noch gut bedient“, bilanzierte Harenbergs Coach.

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"Harenberg hatte nicht den Hauch einer Chance"

Nach der dritten Pleite in Folge legte Biank das Saisonziel endgültig fest: „Wir bereiten uns ab jetzt auf die Abstiegsrelegation vor. Bis dahin müssen wir eine stabile und standfeste Truppe auf dem Platz haben.“

Ganz anders ist die Gefühlslage bei den Davenstedtern. „Wir haben Ball und Gegner gekonnt laufen lassen. Harenberg hatte nicht den Hauch einer Chance“, sagt TuS-Teammanager Thomas Scheer.

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Davenstedts Enis Ay vollführt Akrobatik auf dem Fußballplatz. Zur Galerie
Davenstedts Enis Ay vollführt Akrobatik auf dem Fußballplatz. ©

Ohne Christoph Rischker und ohne Kapitän Lukas Lichtenstein wirkten die Gäste in Davenstedt von Beginn an wie ein Spielball der in allen Belangen überlegenen Hausherren. „Die haben eine Qualität im Kader, die liegt ein paar Stufen über unserer“, bewertete Biank das Treiben nüchtern.

Auch wenn seine Mannschaft die ersten beiden Gegentreffer erneut durch krasse individuelle Patzer begünstigt habe, wolle er den Stab jedoch nicht über seine Schützlinge brechen. „Selbst in Top-Form hätten wir gegen diesen Gegner heute verloren.“

Tsitouridis trifft gegen Ex-Team

In der 12. Minute sahen der Gäste-Keeper und einer seiner Abwehrkollegen nach eine scharfen Hereingabe des Davenstedters Alfredo Fiorenza nicht sonderlich gut aus, der Ball prallte an den Pfosten und von dort dem Harenberger Christoph Growe unglücklich ans Bein – Eigentor, 0:1.

Nur eine Minute später war Fabian Pietler Nutznießer eines kapitalen Fehlpasses und erhöhte auf 2:0. Als die Gäste kurz darauf unmittelbar nach einer eigenen hochkarätigen Chance in einen Konter liefen und Ex-Teamkollege Nico Tsitouridis den dritten Treffer folgen ließ (18.), sah es nach einem Debakel aus.

"Allein Nico hätte uns drei, vier Dinger einschenken können"

„Es hätte wie vor drei Jahren zweistellig werden können“, räumte Biank ehrlich ein. Ende August 2017 waren die Harenberger in ihrer ersten Bezirksliga-Saison in Davenstedt mit 2:10 unter die Räder geraten.

Diesmal machten es die Gastgeber letztlich vergleichsweise gnädig: „Allein Nico hätte uns heute drei, vier Dinger einschenken können", sagte Biank. Aus Sicht der Platzherren war nur noch Paul Warnecke erfolgreich (69.), als das Biank-Team nach eigener Ecke einmal mehr bei einer Umschaltsitution defensiv nicht auf der Höhe war.

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Dass auch seine Mannschaft zu einem halben Dutzend Möglichkeiten kam, war für Biank angesichts der Fülle an Hochkarätern aufseiten des Gegners nur eine kleine Randnotiz. „Da hat der Davenstedter Keeper ein paar Mal überragend gehalten.“