20. November 2021 / 18:39 Uhr

Souveräner Sieg gegen Wolfenbüttel: RSE macht Einzug in Aufstiegsrunde perfekt

Souveräner Sieg gegen Wolfenbüttel: RSE macht Einzug in Aufstiegsrunde perfekt

Dirk Drews
Hannoversche Allgemeine / Neue Presse
Haben sich für die Aufstiegsrunde qualifiziert: die Spieler des SV Ramlingen/Ehlershausen.
Haben sich für die Aufstiegsrunde qualifiziert: die Spieler des SV Ramlingen/Ehlershausen. © Michael Plümer
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Der SV Ramlingen/Ehlershausen ließ im Heimspiel gegen den MTV Wolfenbüttel von Beginn an nichts anbrennen und führte bereits zur Halbzeit mit 3:0. Im zweiten Durchgang legte der RSE das 4:0 nach und gewann letztendlich ungefährdet mit 4:2. Die Gäste betrieben kurz vor Schluss noch Ergebniskosmetik. Der RSE machte durch diesen Erfolg zudem die Qualifikation für die Meisterrunde perfekt. 

"Aufstiegsrunde, Aufstiegsrunde, hey, hey", jubelte das Team des Oberligisten SV Ramlingen/Ehlershausen auf dem Rasen in der Wahrendorff-Arena in Ramlingen. Nach einem 4:2 (3:0)-Erfolg über den MTV Wolfenbüttel hat der RSE als Tabellenzweiter mit acht Punkten Vorsprung auf den Ligasechsten vorzeitig die Qualifikation für die Meisterrunde perfekt gemacht.

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"Wir freuen uns über diesen Erfolg, den die Mannschaft mit einer super Leistung erarbeitet hat. Das Team zeigte die richtige Einstellung und war von Beginn an mit aggressivem Zweikampfverhalten präsent", sagte RSE-Coach Philipp Gasde, dessen Ensemble nach zuletzt zwei Niederlagen die nötige Reaktion zeigte.

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Wolfenbüttel pennt bei den Ramlinger Standards

Vor 200 Zuschauerinnen und Zuschauern dominierte der RSE das Spielgeschehen, gab mit hohem kämpferischen Einsatz keinen Meter Boden verloren - und wurde für das große Engagement belohnt: Timo Gieseking brachte sein Team in der 12. Minute per Kopfball nach einer präzise getretenen Ecke von Utku Kani mit 1:0 in Führung. Nach einem weiteren Standard erhöhte Louis Engelbrecht in der 37. Minute auf 2:0, bevor der agile Björn Masur nach einer exzellenten Kombination aus acht Metern unmittelbar vor dem Halbzeitpfiff das 3:0 besorgte.

"Wir haben bei den Ramlinger Standards gepennt, das war am Ende entscheidend", erkannte der einstige RSE-Co-Trainer und jetzige MTV-Coach Stephan Gehrke. Nach dem 4:0 (75.) des RSE, erneut von Ligatorjäger Nummer eins, Engelbrecht, erzielt, konnte der MTV in der Schlussphase mit den Treffern von Muzzaffer Degirmenci (88.) und Nils Göwecke (90.) nur noch für Ergebniskosmetik sorgen. Ein Wermutstropfen für den RSE: Mittelfeldakteur Steffen von Pless musste nach einem harten Kopfballduell mit Verdacht auf Gehirnerschütterung ins Burgwedeler Krankenhaus gebracht werden.