21. Februar 2021 / 19:58 Uhr

Spannung bis zur letzten Sekunde: IceFighters Leipzig verlieren gegen die Hannover Indians 

Spannung bis zur letzten Sekunde: IceFighters Leipzig verlieren gegen die Hannover Indians 

Stephanie Riedel
Leipziger Volkszeitung
Hannes Albrecht (Icefighters #11) gegen Thomas Pape (Hannover)
Hart umkämpft war die Partie zwischen den Icefighters Leipzig und den Hannover Indians. An deren Ende hatten die Gäste aus Niedersachsen mit 6:4 die Nase vorn. © Christian Modla
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Die IceFighters Leipzig haben gegen die Hannover Indians in einem hart umkämpften Duell den Kürzeren gezogen. Das Team von Coach Sven Gerike konnte nicht an den 6:4-Sieg von Dienstagabend anknüpfen und kassierte eine denkbar knappe 4:6-Niederlage. 

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Leipzig. Es wurde nichts mit dem Doppelschlag. Ein Gegner, zwei Begegnungen, ein Sieg und eine Niederlage: Die Exa IceFighters Leipzig haben gegen die Hannover Indians das zweite Aufeinandertreffen in dieser Woche 4:6 (0:0,2:3,2:3 ) verloren. Die Eiskämpfer haben bis zur letzten Sekunde im Oberligaduell gegen die Niederlage angekämpft.

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Die Teams starteten ähnlich körperbetont in die Partie wie beim 6:4-Sieg der Icefighters am Dienstagabend. Leipzigs Stürmer Hannes Albrecht und Hannovers Igor Bacek mussten schon nach acht Sekunden die Strafbank drücken. Bei allem Tempo und einigen harten Bandenchecks blieb das erste Drittel torlos. Die Männer von Coach Sven Gerike feuerten sechs Schüsse aufs Tor der Indians. Doch das Scheibenglück blieb den Eiskämpfern verwehrt. Ähnlich erging es den Gästen. Allerdings fror Golalie Patrick Glatzel alle anfliegenden Pucks vor dem Kasten ein und bewiese damit einmal mehr seine starke Form.

Durchklicken: Die Bilder der 4:6-Heimniederlage der IceFighters gegen die Indians

Die Icefighters Leipzig konnten nicht an die gute Leistung vom 6:4-Erfolg gegen die Hannover Indians anknüpfen und unterlagen mit 4:6. Zur Galerie
Die Icefighters Leipzig konnten nicht an die gute Leistung vom 6:4-Erfolg gegen die Hannover Indians anknüpfen und unterlagen mit 4:6. ©

Den Führungstreffer für die Hausherren erzielte Michal Veleckey. Die Indians fanden eine schnelle Antwort. Das Team von Leonard Soccio drehte innerhalb von zwei Minuten die Partie, Brett Bulmer erhöhte kurz darauf auf 3:1 für die Gäste. Ein strittiger Treffer, denn möglicherweise ging diesem ein Wechselfehler der Niedersachsen voraus. Die Sachsen reagierten mit wütenden Angriffen und wurden mit dem Anschlusstreffer zum 2:3 durch Velecky belohnt. Mit diesem Ergebnis ging es auch in die zweite Drittelpause

Im turbulenten Schlussabschnitt schob zunächst Branislav Pohanka die Scheibe an Leipzigs Goalie zum 2:4 vorbei. Doch die Icefighters ließen nicht nach. Erst traf Sofiene Bräuner für das Gerike-Team, dann legte Florian Eichelkraut nach und besorgte in Überzahl den umjubelten Ausgleich. Doch erneut hatten die Gäste aus Hannover die passende Antwort: Stürmer Brett Bulmer traf zur erneuten Führung. Gerikes Truppe kämpfte unermüdlich, riskierte alles, nahm in der Schlussminute Keeper Glatzel für einen weiteren Feldspieler vom Eis – und kassierte das 4:6.


Die Stimmen nach dem Abpfiff:

Leonard Soccio (Hannover Indians):  "Es war ein Großumkämpftes Spiel. Die Kleinigkeiten machen das Spiel aus. Wir hatten die glücklichere Hand. Nehmen die drei Punkte mit, haben wir verdient. Ich bin glücklich mit dem Sieg."

Sven Gerike (cefighters Leipzig): "Man hat ein intensives Spiel auf beiden Seiten gesehen. Wir haben ein paar Riesenchancen zugelassen, wo Patrick uns im Spiel gehalten hat. Wir haben mit drei, vier einfachen Fehlern den Gegner immer wieder ins Spiel geholt. Die Jungs haben nie aufgehört zu arbeiten und zu kämpfen. Und wir haben endlich im Powerplay getroffen n. Das schnelle Gegentor war der Genickbruch. Wir haben ein gutes Spiel gemacht und bis zum Ende gekämpft. Das ist das, was ich sehen will."