07. Juli 2020 / 17:54 Uhr

Laufpass gerät nicht in Vergessenheit: Nächste "Station" ist der Isernhagener Volkslauf

Laufpass gerät nicht in Vergessenheit: Nächste "Station" ist der Isernhagener Volkslauf

Maximilian Bosse
Hannoversche Allgemeine / Neue Presse
Olaf Liedtke (von links), Andreas Liedtke und Andreas Gerhardt sorgen dafür, dass in Isernhagen gelaufen werden kann. Wenn auch anders als geplant...
Olaf Liedtke (von links), Andreas Liedtke und Andreas Gerhardt sorgen dafür, dass in Isernhagen gelaufen werden kann. Wenn auch anders als geplant... © Debbie Jayne Kinsey
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Der Sparkassen-Laufpass läuft, wenn auch anders als geplant: Wegen der Corona-Pandemie können die Läufer in der Region Hannover ihre Distanz innerhalb einer Woche für sich laufen, 800 Renner haben sich für den virtuellen Wettbewerb registriert. Nächste "Station" ist der Isernhagener Volkslauf.

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Die ersten virtuellen Veranstaltungen sind durch, die Bilanz fällt durchweg positiv aus. Der Sparkassen-Laufpass der Region gerät in der Corona-Krise nicht in Vergessenheit. Mehr als 800 Ausdauerathleten haben sich registriert – und laufen innerhalb einer Woche die Distanz, die sie bei den jeweiligen Sportevents bewältigt hätten. Egal wo, ganz für sich. Für die Gesundheit, aber auch für die Veranstalter.

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Die kämpfen sich nämlich durch die Krise, halten auch ohne Virus ihren Wettkampf meist nur mit viel Liebe und Einsatz am Leben. In Vergessenheit sollen die in der Szene überaus beliebten Wettkämpfe keinesfalls geraten.

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Nach Misburg, Burgwedel und der Stadtstaffel steht diese Laufwoche ganz im Zeichen des Isernhagener Volkslaufes. Andreas Liepelt, Cheforganisator der Veranstaltung, sorgt auch ohne Massenstart und Laufduelle für eine tolle Atmosphäre an der Strecke. Gemeinsam mit seinem Bruder hat er in liebevoller Kleinstarbeit die Strecke mit Pfeilen und Kilometerschildern markiert.

Liepelt überprüft die Beschilderung laufend

„Start- und Zielpunkt ist dabei jeweils der Sportplatz des TSV Isernhagen“, sagt der Streckenchef, der sich in jedem Fall auch selber der Herausforderung stellen möchte. „Dann kann ich gucken, ob die Schilder noch stehen. Die Hauptsache ist, dass man sich bewegt und mitmacht.“

Insgesamt stehen drei Strecken zur Auswahl: 3,5, fünf und zehn Kilometer. Mitlaufen geht ganz einfach: Online anmelden, die Startnummer und der Laufpass werden zugeschickt. Über eine Spende, die komplett unter den Organisatoren aufgeteilt wird, freuen sich die Veranstalter.