14. September 2021 / 18:18 Uhr

Später Ausgleich sichert Sievershäger SV einen Punkt beim FSV Kritzmow

Später Ausgleich sichert Sievershäger SV einen Punkt beim FSV Kritzmow

Johannes Weber
Ostsee-Zeitung
Spektakuläre Szene: Moritz Grambow-Knuth (r.) springt dem Ball bei einer Offensivaktion entgegen. SSV-Keeper Niels Jochim geht aber noch dazwischen.
Spektakuläre Szene: Moritz Grambow-Knuth (r.) springt dem Ball bei einer Offensivaktion entgegen. SSV-Keeper Niels Jochim geht aber noch dazwischen. © Johannes Weber
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Beide Lokalrivalen trennen sich in der Landesklasse I mit 2:2. Beim FSV Kritzmow ist eine 378 Minuten lange Serie gerissen.

Im fünften Pflichtspiel hat es für den FSV Kritzmow die ersten beiden Gegentore der Spielzeit gegeben. Die Rand-Rostocker trennten sich am Sonntagvormittag im Lokalduell der Fußball-Landesklasse I mit 2:2 (0:1) vom Sievershäger SV. Somit bleiben Vereine mit jeweils zwei Siegen und zwei Remis aus den ersten vier Begegnungen ungeschlagen.

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Die Kritzmower Serie ohne Gegentor in dieser noch jungen Spielzeit riss nach 378 Minuten. Tim-Ole Grambow netzte in der 18. Spielminute nach Vorlage von Tim Weinkauf zum 1:0. Mit dem Treffer unterstrichen die Gäste ihren guten Auftritt im ersten Abschnitt. Auch FSV-Coach Christian Thoms gestand, dass sein Team Probleme hatte, in das Spiel hineinzufinden. "Vor allem in der ersten halben Stunde waren wir überhaupt nicht griffig, haben uns da den Schneid abkaufen lassen."

Das sind die besten Torjäger in MV auf Landesebene (Stand: 20. September 2021):

Denis Schmidt wird im letzten Moment der Ball von Schönbergs Erik Schameitke (r.) weggespitzelt. Zur Galerie
Denis Schmidt wird im letzten Moment der Ball von Schönbergs Erik Schameitke (r.) weggespitzelt. ©

Ihre beste Phase hatten die Kritzmower kurz nach dem Seitenwechsel. Sie bekamen einen Handelfmeter zugesprochen, den Paul Mohs (50.) verwandelte. Wenig später nutzten die Hausherren einen krassen Abwehrpatzer der Sievershäger aus und drehten das Spiel mit dem 2:1 durch Lars Bill. Mit einer Portion Wut im Bauch kamen die Gäste danach zurück und zeigten sich mehrmals gefährlich vor dem FSV-Kasten. Unter anderem zielte Steven Licher einen direkten Freistoß an den Querbalken.

Etwas besser machte es danach der eingewechselte Michael Stammer. Der quirlige Offensivspieler überwand Kritzmows Keeper Sebastian Rupp zum 2:2. Das war zugleich der Endstand in einer intensiven und zum Teil auch hektischen Partie. "Am Ende ist das Unentschieden leistungsgerecht", bewertete Thoms.

Ein wenig anders war die Meinung von Sievershagens Sportlichem Leiter Mario Weinkauf. Er war der Ansicht, dass sein Team einen Sieg verdient gehabt hätte. "Wir waren dem 3:2 etwas näher als der Gegner", meinte er und ergänzte: "Es nötigt mir großen Respekt ab, wie unsere Mannschaft sich nach dem Rückstand zurückgekämpft hat. Die Kritzmower Spielweise war sehr einfach, jeden Ball nach vorne dreschen und hinterherrennen. Aber gut, sie sind damit erfolgreich."

FSV Kritzmow: Rupp - Arendt, Niemann, Aschenbrenner, Diesterhoff - Ludwig (65. Geppert), Abshagen (83. Marten) - Duve, Grambow-Knuth, Mohs - Bill (70. Schumacher).
Sievershäger SV: Jochim - Bölt (66. Lange), Licher, Pisarski, Utes (55. Stammer) - Helfert, Kords - Weinkauf, Krohn, Grambow - Peters.
Tore: 0:1 Grambow (18.), 1:1 Mohs (50./Foulelfmeter), 2:1 Bill (53.), 2:2 Stammer (80.).
Schiedsrichter: Dietmar Züge.
Zuschauer: 78.