09. Dezember 2021 / 22:54 Uhr

Spätes Gegentor in Budapest: Gruppensieger Leverkusen zum Abschluss mit Niederlage bei Ferencvaros

Spätes Gegentor in Budapest: Gruppensieger Leverkusen zum Abschluss mit Niederlage bei Ferencvaros

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Bayer Leverkusen kassierte im abschließenden Gruppenspiel in Budapest eine 0:1-Niederlage. 
Bayer Leverkusen kassierte im abschließenden Gruppenspiel in Budapest eine 0:1-Niederlage.  © REUTERS/Bernadett Szabo
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Bayer Leverkusen stand vor dem Spiel bei Ferencvaros Budapest als Gruppensieger in der Europa League fest. Das Team von Trainer Gerardo Seoane, der kräftig durchrotierte, kassierte am Donnerstag zum Abschluss der Gruppenphase eine 0:1-Niederlage bei bis dahin punktlosen Budapestern. 

Die Niederlage schmerzte nicht, denn es ging um nichts mehr in dieser Partie: Bayer Leverkusen kassierte am Donnerstagabend in der Europa League in Budapest eine 0:1-Pleite gegen Ferencvaros, das von ehemaligen Kölner Peter Stöger gecoacht wird. Bayer stand steht vor dem Spiel schon als Gruppensieger fest, die Ungarn hatten keine Chance mehr auf das Weiterkommen. Trainer Gerardo Seoane hatte deshalb fast komplett durchrotiert. Gegenüber dem 7:1 am Samstag in der Liga gegen Greuther Fürth nahm er neun Wechsel vor. Nur Abwehrspieler Edmond Tapsoba und Mittelfeldakteur Exequiel Palacios blieben in der Startelf.

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Stammtorhüter Lukas Hradecky, Jung-Nationalspieler Florian Wirtz und Torjäger Patrik Schick, der gegen Fürth mit vier Treffern für Aufsehen gesorgt hatte, waren gar nicht erst mit nach Budapest geflogen. Die sechs anderen Starter aus dem Fürth-Spiel sitzen zunächst auf der Bank. Neben dem russischen Torhüter Andrej Lunew, der erstmals in einem Pflichtspiel zum Einsatz kommt, erhielten dafür unter anderem Ex-Kapitän Charles Aranguiz sowie die früheren Nationalspieler Karim Bellarabi und Nadiem Amiri eine Bewährungschance.

Die erste dicke Chance in der Partie hatte dann auch Amiri. Sein Schuss aus zehn Metern ging allerdings über das Tor (12.). Nur drei Minuten später hatte wieder Amiri die Führung auf dem Fuß, scheiterte mit seinem Versuch aber an Torhüter Denes Dibusz (15.). Die vermeintliche Bayer-Führung dann traumhaft: Panagiotis Retsos versenkte den Ball mit einem schönen Heber im Netz, allerdings beging Karim Bellarabi zuvor ein Foulspiel, sodass der Treffer nicht zählte (24.). Bis zur Halbzeit passierte dann auf beiden Seiten nichts mehr.

Nach der Halbzeit erzielte Bayer wieder einen Treffer - und wieder zählte er nicht (57.). Bei einem Doppelpass zwischen Paulinho und Amiri stand der Brasilianer im Abseits. Dem Tor wurde zurecht die Anerkennung verweigert. Aissa Laidouni hatte für Budapest eine schöne Schussgelegenheit, der Ball ging aber knapp über die Latte (61.). Kurz vor Schluss machte er es dann besser. Nach einer Ecke war er per Kopf zur Stelle (82.). Damit war die erste Niederlage für Bayer in der Gruppenphase besiegelt, für Ferencvaros waren es die ersten drei Zähler.

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