03. September 2018 / 14:27 Uhr

Spätes Gegentor schockt den SV Mörsen-Scharrendorf

Spätes Gegentor schockt den SV Mörsen-Scharrendorf

Karsten Bödeker
Weser-Kurier
Serdar Uludasdemir (links) brachte den SV Mörsen-Scharrendorf noch in Führung, doch am Ende unterlag der Kreisligist mit 2:3.
Serdar Uludasdemir (links) brachte den SV Mörsen-Scharrendorf noch in Führung, doch am Ende unterlag der Kreisligist mit 2:3. © Thorin Mentrup
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Kreisligist kassiert gegen den Aufsteiger TuS St. Hülfe-Heede eine Minute vor Schluss das 2:3

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Der Fußball-Kreisligist SV Mörsen-Scharrendorf der aktuellen Saison ist nicht der aus der vergangenen Spielzeit. Aufgrund von Personalwechseln ist der Fast-Aufsteiger kein automatisches Spitzenteam. Das zeigte der bisherige Saisonverlauf und das weiß auch Trainer Stefan Müller und das wurde jetzt wieder deutlich. Denn beim TuS St. Hülfe-Heede, der seinerseits aus der 1. Kreisklasse aufgestiegen ist, gab es eine 2:3 (1:2)-Niederlage. Die war zwar unter dem Strich unglücklich, zeigte aber auch, dass der SVMS sich in Richtung Mittelfeld orientieren muss.

"Das Ende war absolut bitter", so Müller über den entscheidenden Gegentreffer, den Lasse Kassling in der 89. Minute einköpfte. "Wir haben in den zweiten 45 Minuten alles gegeben und offensiv gespielt." Müller verhehlte aber auch nicht, dass die St. Hülfer Führung zur Pause verdient gewesen war. Denn Mörsen war weder aktiv noch wachsam. Serdar Uludasdemir sorgte dennoch für das 1:0 der Gäste (18.). Dabei hatte er nach einem langen Pass von Storven Bockhorn freie Bahn und netzte eiskalt ein. Die beiden Gegentore bezeichnete Müller als lachhaft. "Vor dem 1:1 spielte St. Hülfe eine kurze Ecke und wir merken das erst, als der Spieler bis zu unserem Sechzehner gelaufen war." Dennis Korte verwertete die Hereingabe zum 1:1 (24.). Aydin Sünün, ein Teil der gefährlichen Offensive der Platzherren, markierte kurz darauf das 2:1 (27.). Mörsens Keeper Felix Kuhangel verhinderte unter anderem gegen Taner Sünün weitere Gegentreffer.

Nach der Pause beorderte Müller Bockhorn weiter nach vorne. Das zeigte Wirkung, Mörsen hatte laut Müller 70 Prozent Ballbesitz. Uludasdemir glich per Kopfball aus (72.). Ein Ergebnis, das nach dem Spielverlauf verdient war. Für St. Hülfe stach Joker Kassling zum 3:2 (89.). "Wir steigen beim Kopfball einfach nicht mit hoch", so Müller. Als glücklich, aber verdient,bezeichnete St. Hülfes Trainer Nils Jakobsen den Sieg. Bei Mörsen war es umgekehrt.

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