14. Februar 2021 / 15:52 Uhr

SPD-Politiker Lauterbach kontert Kritik von Bayern-Trainer Flick: "Soll seine Argumente bringen"

SPD-Politiker Lauterbach kontert Kritik von Bayern-Trainer Flick: "Soll seine Argumente bringen"

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Karl Lauterbach hat auf die Aussagen von Bayern-Trainer Hansi Flick reagiert.
Karl Lauterbach hat auf die Aussagen von Bayern-Trainer Hansi Flick reagiert. © imago images/Sven Simon
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Trainer Hansi Flick hatte im Vorfeld der Partie gegen Arminia Bielefeld gegen die Politik ausgeteilt. Grund war die Kritik an der Reise des FC Bayern München zur Klub-WM nach Katar. Besonders Karl Lauterbach bekam sein Fett weg. Der SPD-Politiker meldete sich nach der Kritik auf Twitter zu Wort.

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Bayern-Trainer Hansi Flick nahm sich auf der offiziellen Spieltags-PK vor dem Duell am Montagabend mit Arminia Bielefeld die Politik zur Brust. Grund: Die Reise des Rekordmeisters zur Klub-WM nach Katar wurde in Anbetracht der politischen Zustände, vor allem aber auch wegen des aktuellen Lockdowns kritisiert. Besonders den Gesundheitsexperten der SPD, Karl Lauterbach, knöpfte sich der 55-Jährige vor.

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Lauterbach hatte die Katar-Reise des frisch gebackenen Klub-WM-Siegers scharf kritisiert. "Herr Lauterbach hat zu irgendwas immer einen Kommentar abzugeben", polterte Flick. "So langsam kann ich die sogenannten Experten nicht mehr hören. Ich finde, die Experten und die Politik sollen mal eine Strategie entwickeln, damit man Licht im Tunnel sieht. Man muss gucken, dass man mal was Positives verkünden kann."

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Lauterbach meldete sich der nach der Ansprache von Flick auf Twitter zu Wort: "Sogenannte Experten äußern sich, weil Journalisten sie um Einschätzung bitten. Wenn Hansi Flick anderer Meinung ist, soll er einfach seine Argumente bringen", schrieb er auf seinem Account. "Dafür muss er nicht Experte sein. Auch andere Argumente zählen. Aber als Amateur-Sportler sage ich: nicht unfair sein."

Flick mahnte bei seinen Ausführungen auch an, dass die verantwortlichen Politiker ihre Entscheidungen nicht vom anstehenden Wahlkampf abhängig machen dürften. "Ich habe das Gefühl, dass jeder aus der Situation möglichst seinen Profit schlagen kann - wie kann er bei der nächsten Wahl die Prozentpunkte mehr machen", so der Bayern-Trainer.