30. Juli 2021 / 18:13 Uhr

"Spiegel"-Bericht über Alaba-Vertrag: So viel Gehalt soll der Ex-Bayern-Star bei Real Madrid kassieren

"Spiegel"-Bericht über Alaba-Vertrag: So viel Gehalt soll der Ex-Bayern-Star bei Real Madrid kassieren

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
David Alaba soll bei Real Madrid in fünf Jahren weit über 100 Millionen Euro verdienen.
David Alaba soll bei Real Madrid in fünf Jahren weit über 100 Millionen Euro verdienen. © IMAGO/GEPA pictures (Montage)
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Im Frühjahr verlängerte David Alaba seinen Vertrag beim FC Bayern München nicht, weil sich die Seite des österreichischen Abwehr-Stars mit dem FCB laut Medienberichten nicht über das Gehalt einig wurde. Dem "Spiegel" soll nun ein Entwurf des Fünfjahresvertrags Alabas mit seinem neuen Verein Real Madrid vorliegen. Sollten die Zahlen stimmen, kann sich der 29-Jährige nach Ablauf des Kontrakts unbeschwert zur Ruhe setzen.

David Alaba und der FC Bayern München: Die Ehe, die seit der Jugendzeit bestand, endete in diesem Sommer nach über einem Jahrzehnt. Der FCB und die Vertreter des Abwehrspielers um Vater George und Berater Pini Zahavi wurden sich nicht über eine Vertragsverlängerung einig. Laut Medienberichten galt vor allem das Gehalt Alabas bei den gescheiterten Verhandlungen immer wieder als Hauptstreitpunkt. Die Berater des Innenverteidigers sollen rund 20 Millionen Euro Jahresgehalt gefordert haben. Summen, die FCB-Ehrenpräsident Uli Hoeneß dazu veranlassten, Berater Zahavi als "geldgierigen Piranha" zu bezeichnen. Alaba, der bis zuletzt dementiert hatte, dass finanzielle Gründe eine Rolle gespielt hätten, wechselte im Sommer zu Real Madrid. Nun hat das Magazin Der Spiegel Details aus dem angeblichen Vertrag Alabas mit den "Königlichen" geleakt - inklusive eines mächtigen Gehalts.

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Dem Bericht zufolge soll Alaba nach seinem ablösefreien Wechsel nach Madrid bis Vertragsende (2026) 115 Millionen Euro brutto verdienen - 19,47 Millionen Euro jährlich plus 17,7 Millionen Euro als Handgeld nach der Vertragsunterzeichnung kassiere der neue Real-Abwehrchef, heißt es. Damit käme Alaba auch fast auf die angeblich geforderten 20 Millionen Euro Gehalt.

Laut Spiegel: David Alaba droht hohe Vertragsstrafe

Und auch die Alaba-Vertreter um Vater George und Star-Berater Zahavi haben laut Spiegel bereits viel am Alaba-Transfer verdient: Als Vermittler habe Zahavi 5,2 Millionen Euro kassiert, Berater George Alaba mit seiner Agentur sogar 6,3 Millionen Euro. Doch nichts toppt einen besonderen Paragraphen im angeblichen neuen Alaba-Vertrag. So müsse der Ex-Bayern-Star eine Vertragsstrafe in Höhe von 850 Millionen Euro zahlen, sollte er seinen Vertrag bei Real vorzeitig einseitig kündigen.

Doch danach sieht es aktuell keineswegs aus: Alaba ist bei seinem neuen Klub glücklich. "Natürlich geht für mich hiermit ein Traum in Erfüllung. Ich sitze hier beim größten Verein auf dieser Welt und es erfüllt mich natürlich mit Stolz", sagte der österreichische Nationalspieler bei seiner Vorstellung. "Ich habe mich entschieden, den Schritt in meiner Karriere zu wagen. Natürlich habe ich verschiedene Angebote erhalten, aber es gab nur eine Option und es war Real Madrid. Dies ist ein wahr gewordener Traum, es ist der größte Verein der Welt und das ist die Herausforderung, nach der ich gesucht habe." Beim spanischen Topklub erhält Alaba das Trikot mit der Nummer 4. Dieses Shirt trug bei Real jahrelang der frühere Welt- und Europameister Sergio Ramos, der zu Paris Saint-Germain wechselte.

Bis Alaba durchstarten kann, wird es aber noch etwas dauern. In dieser Woche vermeldete Real, dass sich Alaba mit dem Coronavirus infiziert habe.