01. September 2019 / 17:25 Uhr

Spiel in Unterzahl gedreht: Eintracht Braunschweig ringt KFC Uerdingen nieder

Spiel in Unterzahl gedreht: Eintracht Braunschweig ringt KFC Uerdingen nieder

Alex Leppert
Wolfsburger Allgemeine / Aller-Zeitung
Eintracht Braunschweigs Yari Otto feiert seinen Treffer zum 1:1.
Eintracht Braunschweigs Yari Otto feiert seinen Treffer zum 1:1. © imago images / MaBoSport
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Wahnsinn! In Unterzahl hat Fußball-Drittligist Eintracht Braunschweig das Spiel gedreht und mit 2:1 (0:0) beim KFC Uerdingen gewonnen. Die Blau-Gelben bleiben damit Tabellenführer und gehen nun sogar mit einem drei Punkte Vorsprung auf Platz zwei in die Länderspiel-Pause.

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.Nach den Tor-Festivals der Vorwochen hielten sich die Braunschweiger diesmal zunächst eher zurück, überließen Uerdingen weite Teile des Spiels. „Am Anfang hat uns der Mut gefehlt, wir haben uns zu sehr hinten rein drängen lassen“, so Eintracht-Trainer Christian Flüthmann. Doch wenn es schnell nach vorn ging, wurde es mehrfach gefährlich.

Mike Feigenspan hatte nach einem Konter über Benjamin Kessel die beste Chance der gesamten ersten Hälfte, scheiterte aber am KFC-Torwart (21.). Auf der Gegenseite musste Eintracht-Keeper Jasmin Fejzic nur bei einem Volleyschuss von Boubacar Barry ernsthaft eingreifen (39.).

Die Löwen in Noten: Die Einzelkritik zum Auswärtssieg von Eintracht Braunschweig beim KFC Uerdingen

Jasmin Fejzic: Prächtige Reaktion bei Barrys Volleyschuss (39.). War beim Gegentor machtlos und ansonsten stets sicher. Note: 2. Zur Galerie
Jasmin Fejzic: Prächtige Reaktion bei Barrys Volleyschuss (39.). War beim Gegentor machtlos und ansonsten stets sicher. Note: 2. ©
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Nehrig zur Pause raus, Ersatzmann Pfitzner fliegt vom Platz

Ohne den angeschlagen ausgewechselten Kapitän Bernd Nehrig gerieten die Braunschweiger etwas überraschend in Rückstand: Assani Lukimya traf nach einem Freistoß per Kopf zum 1:0 (53.). Und es kam noch dicker für die Eintracht: Der eingewechselte Marc Pfitzner sah nach einem Foul im Mittelfeld Rot – eine zu harte Entscheidung (60.). „Ein bisschen übertrieben“ fand auch Flüthmann den Platzverweis.

Doch die dezimierten Gäste zeigten Moral – und Qualität. Der wenige Minuten zuvor ins Spiel gekommene Yari Otto wuchtete eine Ablage von Marcel Bär mit links zum Ausgleich in den Giebel (72.). Das war es aber noch nicht: Danilo Wiebe zog aus fast 30 Metern einfach mal ab und hatte Glück, dass Lukimya den Ball unhaltbar abfälschte – 1:2 (81.). Braunschweig hatte in Unterzahl das Spiel gedreht. Und Wiebe war im siebten Spiel bereits der zehnte Eintracht-Torschütze. Bis auf eine brenzlige Situation in der Nachspielzeit ließen die stark verteidigenden Gäste dann nichts mehr anbrennen.

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Weiter geht es erst in zwei Wochen mit der Partie gegen Rostock. Bis dahin grüßt die Eintracht als Tabellenführer. Für Flüthmann aber kein Grund zum Ausruhen. Denn: „Man hat gesehen, dass wir noch viel arbeiten müssen.“

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