19. November 2022 / 17:55 Uhr

Polizeieinsatz mit Verletzten wegen vermeintlich verbotener Fahne: Liga-Spiel des FC Bayern II abgebrochen

Polizeieinsatz mit Verletzten wegen vermeintlich verbotener Fahne: Liga-Spiel des FC Bayern II abgebrochen

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
 Beim Spiel zwischen Türkgücü und Bayern München II kam es zu einem Polizeieinsatz. 
Beim Spiel zwischen Türkgücü und Bayern München II kam es zu einem Polizeieinsatz.  © IMAGO/Beautiful Sports
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In der Regionalliga wurde am Samstagnachtmittag das Spiel zwischen Türkgücü München und den Bayern-Amateuren abgebrochen. Auslöser soll im Bereich der Bayernfans eine Fahne mit kurdischem Symbol gewesen sein, die trotz Aufforderung der Polizei nicht entfernt wurde. Die Stimmung kippte dann schnell.

Das Regionalliga-Spiel zwischen Türkgücü München und den Amateuren des FC Bayern München ist am Samstag nach einem Polizeieinsatz mit Verletzten kurz nach Anpfiff abgebrochen worden. Auslöser sei im Bereich der Bayernfans eine Fahne mit kurdischem Symbol gewesen, sagte ein Polizeisprecher am Samstagnachmittag auf Anfrage. Daraufhin sei die Stimmung unter den Fans gekippt. Die Polizei forderte anschließend Verstärkung an.

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Laut Polizei nahmen die Fans trotz Aufforderung die Fahne nicht herunter, daraufhin setzten die Beamten Pfefferspray ein, wie es weiter hieß. Mehrere Menschen wurden dadurch verletzt. Wie viele, war zunächst unklar. Sie wurden vor Ort ambulant versorgt. Laut Stellungnahme des FC Bayern waren gerade einmal zwei Minuten gespielt, bevor der Schiedsrichter das Spiel zunächst unter- und dann abbrach. Twitter-Nutzer warfen der Polizei übermäßige Härte vor.

Sicherheit nicht mehr gewährleistet, Spiel abgebrochen

Grund für den Spielabbruch war, dass die Sicherheit nicht mehr gewährleistet war, wie der Bayerische Fußball-Verband mitteilte. "Dass es zum Spielabbruch gekommen ist, kann beileibe nicht im Sinne des Fußballs sein - jede Form von Gewalt hat auf unseren Plätzen nichts zu suchen“, erklärte der Verband. Ob es sich bei dem kurdischen Symbol um ein Emblem der verbotenen PKK handelte, war zunächst noch unklar.

In der türkischen Millionen-Metropole Istanbul waren am vergangenen Sonntag sechs Menschen bei einem Anschlag ums Leben gekommen, mehr als 80 wurden verletzt. Die türkische Regierung gab der PKK, der verbotenen Arbeiterpartei Kurdistans, und der Kurdenmiliz YPG die Schuld. Diese weisen die Verantwortung zurück.

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