28. Oktober 2019 / 07:09 Uhr

Spielabbruch in der 11. Liga: Schiedsrichter von Amateurfußballer bewusstlos geschlagen

Spielabbruch in der 11. Liga: Schiedsrichter von Amateurfußballer bewusstlos geschlagen

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
In der 11. Liga gab es einen traurigen Vorfall, bei dem ein Schiedsrichter bewusstlos geschlagen wurde.
In der 11. Liga gab es einen traurigen Vorfall, bei dem ein Schiedsrichter bewusstlos geschlagen wurde. © imago images/Zink
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Trauriger Vorfall auf dem Sportplatz: Bei einem C-Liga-Spiel wird der Schiedsrichter von einem Spieler bewusstlos geschlagen, weil er ihm die gelb-rote Karte gezeigt hat. Ein Rettungshubschrauber muss anrücken.

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Szenen wie diese braucht niemand - doch sie kommen immer wieder vor, gerade auf den Amateurplätzen. Bei einem Kreisliga-Spiel (C-Liga Dieburg, 11. Liga) zwischen der FSV Münster und dem TV Semd hat ein Fußballspieler den Schiedsrichter bewusstlos geschlagen. Ein auf Twitter hochgeladenes Video zeigt den brutalen Vorfall, bei dem der Unparteiische zu Boden geht und nach übereinstimmenden Lokalzeitungen sofort bewusstlos ist. Der Schläger soll den Platz direkt verlassen haben.

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Schiedsrichter muss mit Rettungshubschrauber ins Krankenhaus geflogen werden

Der Schiri habe dem Spieler während der Partie in Münster (Landkreis Darmstadt-Dieburg) die gelb-rote Karte gezeigt, teilte die Polizei am Sonntagabend mit. Daraufhin habe der 28-jährige Spieler der FSV Münster den 22 Jahre alten Schiedsrichter niedergeschlagen. Nachdem er wieder bei Bewusstsein war, wurde er mit einem Rettungshubschrauber in ein Krankenhaus geflogen. Das Fußballspiel wurde abgebrochen.

"Das muss Konsequenzen haben"

„Das ist absolut inakzeptabel. Das wird und muss Konsequenzen haben", sagte Kassenleiter Theo Greiner der „Bürstädter Zeitung“. Die Polizei und das Sportgericht ermitteln nun in dieser Angelegenheit. Ein Sprecher der Polizei Hessen erklärte: "Ein Schiedsrichter ist immer auch eine Respektsperson. Da ist eine weitere Verfolgung des Geschehens auch im öffentlichen Interesse." Der Spieler muss mit einer drastischen Strafe rechnen.