08. Juni 2019 / 22:35 Uhr

Leroy Sané und Marco Reus eiskalt: Deutschland jubelt auch ohne Joachim Löw

Leroy Sané und Marco Reus eiskalt: Deutschland jubelt auch ohne Joachim Löw

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Sanè und Reus eiskalt: Deutschland jubelt auch ohne Löw
Sanè und Reus eiskalt: Deutschland jubelt auch ohne Löw
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Die deutsche Nationalmannschaft feiert in Abwesenheit des erkrankten Bundestrainers Joachim Löw einen ungefährdeten Sieg in Weißrussland. Leroy Sané und Marco Reus treffen, Manuel Neuer wird zum Dribbelkönig.

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Auch ohne den erkrankten Bundestrainer Joachim Löw hat die deutsche Nationalmannschaft den angestrebten Pflichtsieg in Weißrussland eingefahren. Rund zweieinhalb Monate nach dem starken 3:2 zum Auftakt der EM-Qualifikation in den Niederlanden gelang dem von Löw-Vertreter Marcus Sorg gecoachten Team ein 2:0 (1:0) in Borissow. Die Treffer des Abends erzielten Leroy Sané (12.) und Marco Reus (62.). Am kommenden Dienstag geht es im letzten Länderspiel der Saison um weitere Punkte für die Teilnahme am Kontinental-Turnier im kommenden Jahr. In Mainz wartet dann Estland.

Deutschland gegen Weißrussland: Die DFB-Einzelkritik

Deutschland hat sich in der EM-Qualifikation gegen Weißrussland durchgesetzt. Alle DFB-Spieler hier in der Einzelkritik. Zur Galerie
Deutschland hat sich in der EM-Qualifikation gegen Weißrussland durchgesetzt. Alle DFB-Spieler hier in der Einzelkritik. ©
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"Der Sieg stand über allem. Das war das Wichtigste", sagte Sorg nach der Partie bei RTL: "Wir mussten Widerstände überwinden. Ich denke, das es insgesamt ganz in Ordnung war. Siege bringen jede Mannschaft weiter - besonders, wenn ein Team wie wir in der Entwicklung steckt."

Sorg ohne Austausch mit Löw während des Spiels

Sorg, der sich am Nachmittag letztmals vor der Partie mit Löw ausgetauscht und während der 90 Minuten keinen weiteren Kontakt zu seinem Chef hatte, besetzte die Offensivreihe neben Sané und Reus mit Serge Gnabry. Alternativen wie Kai Havertz oder Julian Brandt blieben folgerichtig zunächst auf der Bank. Auf der rechten Seite erhielt Lukas Klostermann den Vorzug vor Thilo Kehrer. Die Entscheidungen, bei denen Löw laut Sorg "natürlich das letzte Wort" gehabt habe, schienen aufzugehen. Das DFB-Team übernahm gegen den nach nun drei Partien weiter punktlosen Außenseiter sofort das Kommando.

Manuel Neuer als Dribbelkönig

Nach Ballgewinn durch ein gelungenes Pressing brachte Joshua Kimmich den Ball zu Sané, der seinen Gegenspieler narrte und eiskalt zum 1:0 verwandelte. Im Anschluss kontrollierten die Deutschen die Partie, ließen jedoch auch zwei gefährliche Situationen der Weißrussen zu. Zunächst wurde Torhüter Manuel Neuer von einem Kopfball zu einer Rettungsaktion gezwungen (30.), dann erlaubte sich der Bayern-Keeper einen kleinen Ausflug: An der Eckfahne gewann er einen Zweikampf mit Juri Kowalew und tanzte den Weißrussen anschließend auch noch gekonnt aus (32.).

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In der Folge verflachte die Begegnung immer mehr. Einzig Ilkay Gündogan sorgte mit einem satten Schuss noch einmal kurz für Aufsehen (36.) - ansonsten blieben wirklich vielversprechende Aktionen vorerst aus. Nach dem Seitenwechsel änderte sich daran nur wenig. Deutschland blieb dominant, kam aber nur selten zum Abschluss. Nach gut einer Stunde verwandelte Reus dann aber eine Hereingabe von Matthias Ginter und sorgte dafür, dass ein am Ende souveräner Sieg gelang. Sané hätte am Ende sogar weiter erhöhen können, traf per Kopf aber nur den Pfosten (83.).

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