28. September 2019 / 13:43 Uhr

Wieder ein spätes Gegentor: Krähen "haben super geackert" - und gewinnen trotzdem nicht

Wieder ein spätes Gegentor: Krähen "haben super geackert" - und gewinnen trotzdem nicht

Stephan Hartung
Hannoversche Allgemeine / Neue Presse
Steven-Emanuel Calo im Duell gegen Wunstorfs Tim Scheffler (rechts).
Steven-Emanuel Calo im Duell gegen Wunstorfs Tim Scheffler (rechts). © CHRISTIAN HANKE
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Wie schon vergangenen Woche bei der Derby-Niederlage gegen den TSV Godshorn, musste der TSV Krähenwinkel/Kaltenweide kurz vor dem Ende der Partie ein Gegentor einstecken. Immerhin: Am Ende holten sich die Krähen wenigstens einen Punkt gegen den 1. FC Wunstorf.

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Diese Szene zehn Minuten vor der Halbzeitpause war der Streitpunkt der Partie – und vermutlich auch entscheidend dafür, dass der TSV Krähenwinkel/Kaltenweide keinen Auswärtssieg beim 1. FC Wunstorf feiern durfte. Lorenzo Pombo hatte für die Gäste zum vermeintlichen 0:2 getroffen. „Wir haben uns alle schon gefreut“, berichtet TSV-Trainer Pascal Preuß. Doch Schiedsrichter Lorenz Müller, der den Konter der „Krähen“ bis zum Ende weiterlaufen ließ und auf Tor entschied, erkundigte sich noch bei seinem Assistenten. Der Treffer zählte nicht, es blieb beim 0:1. Die Begegnung endete mit einem 1:1-Unentschieden.

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Die Bilder zur Landesliga-Partie zwischen dem 1. FC Wunstorf und dem TSV Krähenwinkel/Kaltenweide

Krähenwinkels Kevin Malorowski verfolgt Gegenspieler Sofien Chahed (rechts). Zur Galerie
Krähenwinkels Kevin Malorowski verfolgt Gegenspieler Sofien Chahed (rechts). ©

Wieder ein spätes Gegentor für Krähenwinkel

„Unser Spieler Felipe Böttcher stand zwar im Abseits. Wunstorfs Daniel McGuinness berührt aber den Ball, dadurch ist es eine neue Spielsituation“, sagte Preuß. Es war für ihn nicht der einzige Grund für ein Ärgernis. „Wie gegen Godshorn haben wir wieder ein spätes Gegentor bekommen. Daher ist es bitter, dass wir nicht drei Punkte mitnehmen – die Jungs haben super geackert“, sagte der Coach, dessen Team durch ein Kopfballtor von Christopher Marre (11.) in Führung ging.

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"Der Ausgleichtreffer war verdient"

Nach dem Wechsel zeigten sich die Wunstorfer stark verbessert und kamen folgerichtig zum Ausgleich. Maurice Kirsch (84.) gelang das 1:1. In der Schlussphase hätten die Platzherren fast noch das 2:1 erzielt, doch weder Tugrancan Singin noch Deniz Aycicek blieb ein Tor vergönnt. „Der Ausgleichstreffer war verdient, denn in der zweiten Halbzeit war es ein Spiel auf ein Tor“, sagte FC-Sprecher Andreas Schmitz. Dennoch sei das Remis zu wenig, „denn wir hätten das Spiel gewinnen müssen, somit sind wir jetzt schon seit fünf Begegnungen ohne Sieg“.