25. September 2020 / 13:42 Uhr

Spielen die Recken zum Ligastart in der ZAG-Arena? "Den Baggerhebel hat Herr Papenburg"

Spielen die Recken zum Ligastart in der ZAG-Arena? "Den Baggerhebel hat Herr Papenburg"

Sportredaktion Hannover
Hannoversche Allgemeine / Neue Presse
Die Recken wollen weiter in der ZAG-Arena spielen, Günter Papenburg sperrt sich noch. Es geht um eine umstrittene Nebenkostenrechnung.
Die Recken wollen weiter in der ZAG-Arena spielen, Günter Papenburg sperrt sich noch. Es geht um eine umstrittene Nebenkostenrechnung. © imago images/Future Image
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Obwohl Eigner Günter Papenburg damit droht, die ZAG-Arena für den Bundesligastart am 1. Oktober nicht aufzuschließen, plant die TSV Hannover-Burgdorf noch nicht um. Der Aufwand sei in Corona-Zeiten ohnehin gewaltig. 

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„Es ist Bewegung in der Sache, wir sind im Dialog. Aber es ist noch nichts spruchreif“, sagte Recken-Geschäftsführer Eike Korsen am Donnerstag. „Klar prüfen wir alle Alternativen, die da sind. Aber die Alternative mit der Swiss-Life-Hall ist aus unserer Sicht nicht gegeben.“

Der Aufwand sei in Corona-Zeiten gewaltig. „Es grenzt schon an ein Wunder, dass wir das Spiel unter den verschärften Bedingungen in der ZAG-Arena organisiert bekommen. An einem anderen Austragungsort würde es dann zu einem Zauberkunststück.“

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"Den Baggerhebel hat Herr Papenburg in der Hand, es ist sein Tempel, er hat den Schlüssel."

Korsen glaubt nicht, dass es bei Stadt und Region „Töpfe“ gibt, um die von Papenburg geforderte Unterstützung für die Arena leisten zu können. Regionspräsident Hauke Jagau und Oberbürgermeister Belit Onay hatten aber zumindest erklärt, dem Bauunternehmer antworten zu wollen.

Die Recken setzen unterdessen „alles daran, eine Klärung hinzubekommen“. Aber, so Korsen: „Den Baggerhebel hat Herr Papenburg in der Hand, es ist sein Tempel, er hat den Schlüssel.“ Um zum Start der Handball-Bundesliga aufzuschließen – oder nicht.

nas