29. Februar 2020 / 01:10 Uhr

Spielentscheidung kurz vor Schluss für Lok Leipzig gegen Zipsendorfer

Spielentscheidung kurz vor Schluss für Lok Leipzig gegen Zipsendorfer

Udo Zagrodnik
SPORTBUZZER-Nutzer
Lok Leipzig USER-BEITRAG
Thüringer Lok-Fans reisten zum Freitagabend Spiel gegen den ZFC mit einer großen Fahne an. © Udo Zagrodnik
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Als mancher schon an ein Unentschieden glaubte erzielte der 1.FC Lok Leipzig noch zwei Tore zum 4:2-Sieg gegen den ZFC Meuselwitz.

Leipzig. Freitagabend, mancher Orte Sturm und Virusalarm und in Probstheida, unter Flutlicht der Regionalligafußball, 1.FC Lokomotive Leipzig gegen den ZFC Meuselwitz. Von Beginn an zeigte sich die Lok feldüberlegen und die 3.061er Kulisse (unter ihnen einzelne Gästefans) war hörbar da. So scheiterte Matthias Steinborn nach sieben Minuten aus Nahdistanz. Nur drei Minuten später, Maik Salewski haute drauf und sein Ball landete aus 25 Metern zum 1:0 im linken oberen Toreck. Die Zipsendorfer aus den Altenburger Land fuhren Konter. So scheiterte Ben-Luca Moritz am Torhüter Fabian Guderitz. In der Folge sprang auf beiden Seiten nichts Zählbares heraus. Nachdem knapp vierzig Minuten gespielt waren, kam aus der Mitte ein Pass von Fabian Stenzel nach Halblinks zu Andy Trübenbach der den Ball zu Alexander Dartsch schob und dieser zum 1:1 einschoss. Und das war wenig später auch der Pausenstand. Und vom Schiedsrichter Christoph Dallmann kam der Pfiff zum Kabinengang. Assistiert wurde er von Christian Allwardt und Sirko Müke.

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DURCHKLICKEN: Bilder vom Duell Lok vs. ZFC im Februar 2020

1. FC Lok Leipzig – ZFC Meuselwitz, Fußball Regionalliga. Zur Galerie
1. FC Lok Leipzig – ZFC Meuselwitz, Fußball Regionalliga. ©

Die Loksche kam besser aus der Kabine. Ein Eckball am Spielertunnel, von Sascha Pfeffer, flog durch den Strafraum, Kevin Schulze passte zurück in den Strafraum und das 2:1 markierte Robert Zickert. Es folgte eine Doppelszene. Djamal Ziane kam bei einem Zweikampf im Strafraum zu Fall, doch der Schiedsrichter lies weiterspielen. Und als Matthias Steinborn nach einem Zweikampf mit Torwart Ruben Aulig zu Fall kam, wurde der Tatort außerhalb des Strafraums gelegt. Der folgende Freistoß verpuffte. Nach sechzig Minuten ging auf der Gegenseite eine Torwart–Abwehr per Fuß in die falsche Richtung und Sebastian Albert schoss freistehend ein zum 2:2 Ausgleich, für die Elf um ZFC–Trainer Heiko Weber. Auf der Heimseite reagierte Lok–Trainer Wolfgang Wolf eine Viertelstunde vor Schluss und gab der Begegnung neue Impulse. Doch zunächst kam eine kurze Spielunterbrechung, weil die Fanszene in der 1966er Kurve (innerhalb des Blocks) Bengalos zündete und ein kleines Feuerwerk veranstaltete. Die Eisenbahner erwachten nun auf dem Rasen und zeigten, dass sie diese Begegnung gegen den Computerriesen gewinnen wollen. Drei Minuten vom offiziellen Schluss kam eine Strafraumszene in der drei Spieler verwickelt waren. Foulspiel von Henrik Ernst im Strafraum an Romarjo Hajrulla und dabei verletzte sich der heraus eilende Torwart Ruben Aulig, was eine weitere Unterbrechung zur Folge hatte. Die Neunzigste, Paul Schinke schritt zum Punkt und schoss das 3:2 per Foulelfmeter. Die Fanszene machte noch eine Pyro–Einlage und Stadionsprecher Mirko warnte noch mal die Szene. Es lief die Nachspielzeit. Noch ein schneller Angriff und von Halblinks (aus spitzen Winkel) die Hereingabe in die Mitte und Ismail Schubert–Abubakari vollendete zum 4:2-Endstand. Auf der Tribüne erhob man sich von den Plätzen und im Stadionrund waren Spitzenreiter–Rufe zu hören. "Das ist Wahnsinn" schallte es durch die Lautsprecher des „Bruno“. Die Kulisse feierte ihre blau–gelben Helden.

Voraus geblickt, nächsten Sonntag (08.03., Anstoß 13:30 Uhr) reist Lok Leipzig zum Berliner AK (Poststadion) und zeitgleich empfängt der ZFC Meuselwitz die Spitzenelf FC Energie Cottbus. Das nächste Heimspiel der Probstheidaer ist gegen den BFC Dynamo und für Freitag, 13.03. (Anstoß 19:00 Uhr) terminiert.

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Rund um diese Begegnung

An den Toiletten und den Imbissständen bildeten sich lange Schlangen. Da war Geduld gefragt. Die Becher an den Getränkeständen haben ein neues Design. Sie zieren jetzt das Vereinswappen und mehrere Loksche Spieler, getrennt nach Positionen. Der Pfand beträgt zwei Euro fünfzig und wer will kann sie als Souvenir mit nach Hause nehmen. Das Programmheft „Bruno“ ist wieder ein Doppeltes (Heimspiele gegen ZFC und BFC). Geographie, Zipsendorf ist einer von mehreren Meuselwitzer Ortsteilen, im Altenburger Land. An der Glaserkuppe, in der Blueship–Arena, ist der ZFC beheimatet. Und im Sportbuzzer kann man Fotos finden, die vom Bau des alten und vom Umbau des neuen Zentralstadions in Leipzig.

Mehr zu Lok

Nach dem Sturm, den Europafußball einen Tag später ausgetragen, RB Salzburg gegen Eintracht Frankfurt, nach dem 2:2 Unentschieden im Rückspiel erreichten die Hessen das Achtelfinale und spielen nun gegen die Schweizer vom FC Basel (12. und 19. März).

Auch an diesem Wochenende rollt der Fußball, so in den Kreisoberligen Ostthüringen und Muldental/Leipziger Land. Zwei der Begegnungen sind an der Pleiße mit Bahnanschluß.

Samstag, 29.02.2020, FSV Gößnitz gegen SG FC Altenburg, Anstoß 14 Uhr

Sonntag, 01.03.2020, SV Regis–Breitingen (Spielertrainer Sven Streitberg) gegen SV Naunhof (Trainer: Benjamin Fraunholz), Anstoß 15 Uhr, und da ist ein Wiedersehen mit dem Naunofer Präsidenten, der "Lokomotive" Rainer Lisiwiecz. Beim SVR ist der vielbeschäftigte Werner Heiche der Vereinspräsident.

Noch mehr Fußball..... https://www.sportbuzzer.de/leipzig/ und UDO ZAGRODNIK: Infos und Inhalte zum Autor – Sportbuzzer.de, meine bebilderte Handschrift auch in Kreisoberliga Ostthüringen (Herren): News und ... - Sportbuzzer.

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