12. März 2020 / 12:48 Uhr

Spieler des SV Lindenau vor Match gegen Eintracht Schkeuditz demütig

Spieler des SV Lindenau vor Match gegen Eintracht Schkeuditz demütig

Frank Müller
Leipziger Volkszeitung
Symbolbild
Das Hinspiel hatte der SV Lindenau gegen Schkeuditz 1:2 verloren. © Christian Modla
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Stadtliga: Tabellenführer kann gegen den Leipziger SC seine Führung ausbauen. Verfolger Leipziger SV Südwest empfängt den SV Mölkau.

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Leipzig. Stadtliga-Tabellenführer Chemie II genießt am Sonntag, 14 Uhr, Heimrecht und kann mit einem Sieg über Aufsteiger LSC 1901 seine Spitzenposition verteidigen. Der den Chemikern mit einem Spiel sowie einem Punkt weniger im Nacken sitzende Verfolger LSV Südwest hat beim LSC am vergangenen Wochenende mit 3:0 gewonnen. Diesmal spielt der LSV zu Hause gegen den auf Rang zehn liegenden SV Mölkau, allerdings bereits am Sonnabend, 15 Uhr. Chemie wie auch der LSV sind natürlich klar favorisiert.

Der Spieltag quasi eröffnet wird jedoch im Südost-Stadion, wo der SSV Stötteritz am Sonnabend, 14 Uhr, gegen die Engelsdorfer Lok spielt, die zuletzt dem Spitzenreiter 1:3 unterlag. Das verschärfte die prekäre Lag der Lok, die als Vorletzter fünf Punkte Rückstand aufs rettende Ufer hat, an dem Eintracht Schkeuditz winkt. Allerdings auch nicht allzu fröhlich, denn Rang 14 ist ja nicht gerade komfortabel. Zumal nun am Sonntag, 15 Uhr, das Auswärtsspiel beim Tabellenfünften SV Lindenau ansteht. SVL-Trainer Andreas Barth gibt sich trotz der weit besseren Platzierung gegenüber den Gästen demütig: „Für ganz oben reicht es bei uns noch nicht. Wir wollen uns gut weiterentwickeln, mit dem neuen Kunstrasen merkt man auch einen Aufschwung im Verein. Doch so ausgeglichen, wie die Liga ist, müssen wir immer achtsam sein.“ Dieses Understatement scheint angesichts der 16 Punkte Abstand zu den Abstiegsplätzen etwas übertrieben, wenngleich Barths Hinweis, dass in der Stadtliga jeder jeden schlagen könne, nicht ganz abwegig ist.

Luis Wiltzsch echte Verstärkung für SV Lindenau

Beim jüngsten 1:2 der Lindenauer in Panitzsch traf Luis Wiltzsch zum zwischenzeitlichen Ausgleich. Der Winterzugang aus Mittweida erweist sich als echte Verstärkung für das Team von Ronny Ludwig und „Arthur“ Barth. Das Lindenauer Trainerduo hat derzeit keine nennenswerten Personalsorgen. „Es gibt nur einige kleinere Blessuren“, so Barth, der zugleich darauf verweist, dass eventuell aus anderen als Verletzungsgründen der eine oder andere Akteur fehlen könnte. „Fußball besitzt leider nicht bei allen unserer Spieler höchste Priorität“, bedauert er diesen Umstand, der auch anderen Achtligisten nicht unbekannt sein dürfte.

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Außer in Stötteritz und beim LSV wird am Sonnabend noch auf der Mühlwiese gespielt, wo Olympia (Platz 13) Eintracht Süd (9) empfängt, sofern die Platzverhältnisse es zulassen. Die restlichen Paarungen am Sonntag lauten: Rotation 1950 II (11) gegen TuS Leutzsch (6), VfB Zwenkau II (16) gegen SV Panitzsch/Borsdorf (3) sowie Motor Gohlis-Nord (4) gegen Nachbar Lipsia Eutritzsch II (12).