25. November 2020 / 13:28 Uhr

Trotz Spieler-Suspendierungen und Rauswurf von Reschke: Schalke-Vorstand Schneider spürt Rückhalt

Trotz Spieler-Suspendierungen und Rauswurf von Reschke: Schalke-Vorstand Schneider spürt Rückhalt

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Spürt weiter Rückendeckung vom FC Schalke: Sport-Vorstand Jochen Schneider.
Spürt weiter Rückendeckung vom FC Schalke: Sport-Vorstand Jochen Schneider. © Alexander Hassenstein/Getty Images
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Der FC Schalke 04 kommt nicht zur Ruhe: Drei Spieler-Suspendierungen und der Rauswurf von Kaderplaner Michael Reschke hatten große Auswirkungen. Doch Sportvorstand Jochen Schneider spürt weiter den Rückhalt im Verein.

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Sport-Vorstand Jochen Schneider spürt nach eigener Aussage weiterhin den Rückhalt des Aufsichtsrats beim Fußball-Bundesligisten FC Schalke 04. "Ja, den spüre ich", sagte Schneider am Mittwoch: "Aber ganz ehrlich, den brauche ich auch nicht. Ich bin nicht so gestrickt, dass ich ein Bekenntnis brauche." Er selbst habe natürlich auch Fehler gemacht, gestand Schneider ein.

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Der 50-Jährige ist seit März 2019 Vorstand beim Tabellenletzten, der sich am Dienstag vom Technischen Direktor und Kaderplaner Michael Reschke getrennt hatte. Diese Aufgaben übernimmt nun zum Teil Sascha Riether. "Reschkes Aufgabengebiet verteilen wir auf mehrere Schultern - Sascha Riether ist dabei, aber auch Rene Grotus, Mike Büskens und ich werden Aufgaben übernehmen", sagte Schneider. "Meldungen, wonach Sascha Riether zum Sportdirektor aufgestiegen sei, möchte ich dementieren", stellte Schneider klar: "Ich weiß nicht, woher das kommt."

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Ebenfalls am Dienstag wurde bekannt, dass der Vertrag mit dem erst im Sommer verpflichteten Stürmer Vedad Ibisevic zum 31. Dezember aufgelöst wird sowie seine Kollegen Nabil Bentaleb und Amine Harit wieder einmal suspendiert wurden. "Da sind einige Dinge rund um das Wochenende vorgefallen. Er hat Zeit, sich zu besinnen, was wesentlich für Mannschaftssport ist. Er und auch Nabil haben die Chance, zurückzukehren", so Schneider. Trainer David Wagner war nach dem zweiten Spieltag freigestellt worden. Schalke ist seit 24 Bundesliga-Spielen ohne Sieg.

Auch deshalb wurde zuletzt darüber spekuliert, ob der FC Schalke früher hätte reagieren müssen. "Es ist immer einfach, zurückzublicken. Wir leben im Hier und Jetzt. Klar ist: Ich habe auch Fehler gemacht, bin der erste, der auf sich selbst zeigt", sagte Schneider am Mittwoch.