23. März 2020 / 09:28 Uhr

Spielerberater: Transfer-Ablösen könnten wegen der Corona-Krise "auf ein Drittel fallen"

Spielerberater: Transfer-Ablösen könnten wegen der Corona-Krise "auf ein Drittel fallen"

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Zwei der Top-Transfers des vergangenen Sommers: Lucas Hernandez (links) wechselt 2019 für 80 Millionen Euro von Atletico Madrid zum FC Bayern München. Für Antoine Griezmann zahlt der FC Barcelona insgesamt 120 Millionen Euro an Atletico Madrid.
Zwei der Top-Transfers des vergangenen Sommers: Lucas Hernandez (links) wechselt 2019 für 80 Millionen Euro von Atletico Madrid zum FC Bayern München. Für Antoine Griezmann zahlt der FC Barcelona insgesamt 120 Millionen Euro an Atletico Madrid. © dpa/Montage
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Schnäppchen auf dem Transfermarkt? Spielerberater Sascha Empacher kann sich wegen der Corona-Krise niedrige Ablösesummen vorstellen. Offenbar könnten die Preise auf ein Drittel fallen.

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Mehrere Spielerberater erwarten nach Angaben des Kicker in nächster Zeit rückläufige Transferausgaben im internationalen Fußball. Sascha Empacher sagte in dem Fachmagazin "einen mageren Transfermarkt mit vielen ablösefreien Spielern und günstigen Talenten, aber eher keinen Transfer über 100 Millionen Euro" voraus. Der für die Agentur Spocs tätige Berater kann sich vorstellen, dass wegen der Corona-Krise "die Ablösen sich temporär halbieren oder auf ein Drittel fallen werden".

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Der Berater Jörg Neubauer erwartet zunächst "Einschnitte", aber später eine Normalisierung. "Der Mensch verfällt schnell wieder in alte Gewohnheiten. Und so kann es auch sein, dass sich Dinge wieder einpegeln, wie sie jetzt waren", sagte er dem Kicker. Gladbachs Manager Max Eberl glaubt, dass sich der Markt "enthitzen" könnte. Geschäftsführer Oliver Mintzlaff vom finanzkräftigen Bundesliga-Konkurrenten RB Leipzig erwartet eine Wechselperiode, die "dramatisch" wird. "Wir werden ein Transferfenster haben wie noch nie in der Vergangenheit", sagte Minzlaff.

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Rummenigge erwartet keine 120-Millionen-Euro-Transfers

Ex-Nationalspieler Michael Rummenigge, Bruder von Bayern-Chef Karl-Heinz Rummenigge, prophezeite in einer SPORTBUZZER-Kolumne, dass es "so bald keine Vollzugsmeldungen bei Transfers" geben werde - "schon gar nicht mit Ablösen in Höhe von 120 Millionen Euro oder mehr". Im dreistelligen Millionenbereich wurden vor Corona noch Leverkusens Jungstar Kai Havertz (20) oder dessen Nationalelfkollege Leroy Sané (24) von Manchester City taxiert. In beiden Fällen galt und gilt der FC Bayern München als Interessent.

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