11. April 2020 / 15:01 Uhr

Spielerberater Volker Struth erwartet wegen Corona "weniger Transfers und vor allem zu anderen Summen"

Spielerberater Volker Struth erwartet wegen Corona "weniger Transfers und vor allem zu anderen Summen"

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Spielerberater Volker Struth rechnet mit ernsten Folgen für den Transfermarkt aus der Corona-Krise.
Spielerberater Volker Struth rechnet mit ernsten Folgen für den Transfermarkt aus der Corona-Krise. © imago images/Eduard Bopp
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Volker Struth, Berater von Stars wie Toni Kroos oder Marco Reus, erwartet als Folge der Coronavirus-Pandmie in diesem Sommer einen deutlich ruhigeren Transfermarkt. Vor allem die Ablösesummen werden deutlich niedriger ausfallen als in den Jahren zuvor. 

Spielerberater Volker Struth erwartet in diesem Sommer wegen der globalen Corona-Krise große Zurückhaltung auf dem Transfermarkt im internationalen Fußball, aber keine großen langfristigen Folgen. "Ich glaube, dass sich ein bis zwei Jahre nach der Krise alles wieder in ähnlichen Dimensionen einpendelt", sagte Struth, der unter anderem die Weltmeister von 2014 Toni Kroos und Benedikt Höwedes sowie Nationalspieler Marco Reus betreut, dem Kölner Stadt-Anzeiger: "Der Wettbewerb unter den Vereinen bleibt bestehen. Und irgendwann wird alles wieder beim Alten sein", urteilte der Gründer der Agentur SportsTotal.

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In diesem Sommer erwartet der 54-Jährige aber, dass alle Vereine "vorsichtiger haushalten, Löcher stopfen und versuchen, Rücklagen zu bilden. Deshalb ist damit zu rechnen, dass es diesen Sommer weniger Transfers geben wird und vor allem zu anderen Summen." Er glaube auch, "dass einige Vereine dazu gezwungen sein werden, Spieler unter Marktwert abzugeben. Ich schätze die Situation in einigen anderen Ligen im Ausland übrigens noch viel dramatischer ein."

Folgen für Stars wie Sané und Havertz

Spieler wie Leroy Sané oder Kai Havertz, die für den kommenden Sommer als klare Wechsel-Kandidaten galten, könnten deshalb ein weiteres Jahr im Klub bleiben oder - wie womöglich im Fall von Sané - deutlich günstiger zu haben sein. Zahlreiche Vereine kämpfen zudem mit den finanziellen Folgen des eingestellten Spielbetriebs.

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Nach dem Gehaltsverzicht von Spielern und Funktionären erklärte sich derweil auch Struth bereit, sein Honorar zu reduzieren. Entsprechende Anfragen der Vereine gebe es, erklärte er: "Und natürlich werden auch wir uns lösungsorientiert und solidarisch zeigen. Ich kann ja schlecht unseren Spielern raten, sich solidarisch zu zeigen – und wir selbst sind es nicht."