24. September 2018 / 13:39 Uhr

Spitze im Einklang

Spitze im Einklang

Andreas Ballscheidt
Weser-Kurier
Zeigte seine Freistoßkünste: Langwedels Ole Richter.
Zeigte seine Freistoßkünste: Langwedels Ole Richter. © Björn Hake
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Tabellenführer Verden II und seine Verfolger Fischerhude-Quelkhorn und Hönisch siegen jeweils

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 In der Fußball-Kreisliga Verden hat Spitzenreiter FC Verden 04 II seine weiße Weste durch einen Erfolg beim Aufsteiger Brunsbrock bewahrt. Auch Verfolger Fischerhude-Quelkhorn und der SV Hönisch gewannen ihre Begegnungen. Die Elf von der Wümme feierte einen Erfolg in Dauelsen und das Team von Ricardo Seidel siegte in Uesen. Im Stadtderby verlor der TSV Achim bei der Zweiten des TB Uphusen. Aufsteiger Langwedel-Völkersen II siegte gegen Lohberg dank des Treffers von Ole Richter.

FSV Langwedel-Völkersen II - TSV Lohberg 1:0 (1:0): Vor der Pause lief es bei beiden Teams nicht rund. Der FSV stellte die spielbestimmende Elf, erarbeitete sich aber keine nennenswerte Torgelegenheit. Die Lohberger konzentrierten sich aufs Kontern – ebenfalls erfolglos. In Durchgang zwei wurde die Partie lebhafter, beide Teams agierten offensiver. Der FSV besaß die besseren Chancen durch Claudio Pisu und Janek Kamermann. Das Tor des Tages fiel nach einer Standardsituation: Freistoß-Spezialist Ole Richter zirkelte den Ball in den Kasten (75.). „Es war klar, dass derjenige gewinnt, der das erste Tor schießt. Zum Glück waren wir es“, sagte FSV-Coach Ralf Görgens.

TSV Brunsbrock - FC Verden 04 II 1:3 (0:1): Mit einer defensiven Taktik wollte das Schlusslicht gegen den Spitzenreiter zum Erfolg kommen. Achmet Turgay durchkreuzte das
Spielsystem der Roten Teufel, als er per Abstauber zum 0:1 traf (20.). Per Kopfball erhöhte Turgay auf 2:0 für den FCV (59.). Endgültig auf der Siegerstraße befanden sich die Verdener, als Stefan Twietmeyer per Strafstoß zum 3:0 traf (70.). Den Roten Teufeln gelang nur noch das 1:3 per Eigentor. Den Treffer markierte Verdens Youssouf Gioff Diaby (81.), indem er den Ball über seinen herauseilenden Keeper Sascha Gohde hinweg köpfte. „Wir besaßen noch mehrere gute Tormöglichkeiten, um höher zu gewinnen. Auf der anderen Seite hatten wir aber auch Glück, dass Gohde in der Schlussphase prima hielt und den 2:3-Anschlusstreffer verhinderte“, resümierte Verdens Coach Oliver Rozehnal. 

TB Uphusen II - TSV Achim 2:1 (0:0): Nach zwei Siegen hat Achim wieder einen Dämpfer bekommen. Das Derby entschied Christopher-Jan Palmer, der in der 68. Minute eine Flanke von Mande Sidibe zum 2:1-Siegtreffer nutzte. Vor der Pause tat sich am Arenkamp nicht viel. Uphusen hatte sich gut auf Achims Aykut Kaldirici und Patrick Spitzer eingestellt und die beiden Offensivkräfte praktisch aus dem Spiel genommen. In Halbzeit zwei führte der erste zwingende TBU-Angriff zum Führungstor durch Daniel Younis (51.). Als sich nur zwei
 Minuten später Sören Vogel ein Foul an Kaldirici erlaubte, nutzte Patrick Bormann den Elfer zum 1:1. „Es war ein knapper, aber nicht unverdienter Sieg für uns“, sagte TBU-Co-Trainer Mirko Kappmeyer, dessen Mannschaft durch den Erfolg am TSV Achim vorbeizog.

TSV Dauelsen - TSV Fischerhude-Quelkhorn 3:4 (2:1): Dem Tabellenzweiten wurde es in Dauelsen nicht einfach gemacht. „Letztlich war es ein dreckiger Sieg“, stellte Yannick Becker fest. Fischerhudes Trainer sah eine gute Moral seines Teams, das zweimal in Rückstand geriet und dennoch gewann. Kya Vakilzadeh schoss das 1:0 für die Gäste (10.). Julian Gürlich (20.) und Aaron Kailasam (28.) drehten die Partie mit ihren Toren vor der Halbzeit zugunsten der Platzherren. Ein an Michel Wülbers-Mindermann verwirkter Foulelfmeter, wurde von ​Vakilzadeh zum 2:2 verwandelt (60.). Die erneute Dauelser Führung durch Thomas Grehn (62.) drehten Fischerhudes Kilian Grimm (70.) und der eingewechselte Hannes König (78.) in einen Sieg des Wümme-Teams. „ Die Niederlage tat nicht not. Wir hatten drei Punkte schon im Blick“, ärgerte sich Dauelsens Interimscoach Jörn Liegmann.

TSV Uesen - SV Hönisch 1:2 (1:0): Eine rassige Begegnung mit vielen Höhepunkten und guten Torchancen wurde geboten. „Letztlich war Hönisch in der Offensive einfach besser besetzt und gewann nicht unverdient“, zeigte sich Benjamin Nelle als fairer Verlierer. Dabei hatte sein TSV in der Anfangsphase das Spiel bestens im Griff und führte durch einen Treffer von Mirko Duhn mit 1:0 (15.). Das Zuspiel hatte Sascha Kohler mit einem präzisen Ball in die Hönischer Schnittstelle gegeben. In der Folge besaßen besonders die Hönischer
Moritz Ackermann und Felix Hellwinkel beste Gelegenheiten. Uesens Keeper Nils Kutsch hielt aber zunächst alles. Auch Uesen besaß insbesondere durch Pascal Walbrodt Chancen, um auf 2:0 zu erhöhen. Nachdem sich ein Uesener Abwehrmann ein überflüssiges Foul im Strafraum erlaubt hatte, nutzte Wladislaw Legostaev den Elfmeter zum 1:1 (72.). Keine zehn Minuten später markierte Ackermann per Abstauber den Siegtreffer.