18. Oktober 2019 / 14:40 Uhr

Spitzenduell zwischen Blau-Gelb und dem RSV Eintracht II – Empor will Pokalniederlage vergessen

Spitzenduell zwischen Blau-Gelb und dem RSV Eintracht II – Empor will Pokalniederlage vergessen

Axel Eifert
Märkische Allgemeine Zeitung
Felix Frindt (l.) gehört zu den Stützen bei Blau-Gelb Falkensee und spielt bislang eine sehr gute Saison im Mittelfeld.
Felix Frindt (l.) gehört zu den Stützen bei Blau-Gelb Falkensee und spielt bislang eine sehr gute Saison im Mittelfeld. © Benjamin Feller
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Kreisoberliga Havelland: Blau-Gelb Falkensee empfängt Verfolger RSV Eintracht 1949 II.

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Nach dem Spitzenspiel im Kreispokal ist vor dem Spitzenspiel in der Kreisoberliga. Die Kicker von Blau-Gelb Falkensee, die in der höchsten Spielklasse des Fußballkreises Havelland mit acht Siegen in Folge einen neuen Startrekord aufgestellt haben, bekommen es derzeit nacheinander mit ihren schärfsten Rivalen zu tun. Eine Woche, nachdem sie im Nachholspiel der zweiten Pokalrunde den Cupverteidiger Empor Schenkenberg mit 2:1 aus dem Rennen geworfen haben, empfängt die Elf von Trainer Thomas Achterberg an diesem Sonntag den Verfolger vom RSV Eintracht 1949 II zum Liga-Spitzenduell.

RSV-Reserve kassierte einzige Niederlage am grünen Tisch

Die Brandenburgliga-Reserve aus Stahnsdorf würde eigentlich nach Punkten und fast auch nach Toren gleichauf mit den Blau-Gelben liegen, wenn ihr nach dem ersten Spieltag nicht der klare 8:0-Erfolg beim Vorjahrsdritten SV Dallgow 47 aberkannt worden wäre. Die Eintracht-Elf hatte einen Spieler eingesetzt, der schon einen Tag zuvor in der Ersten des Vereins gespielt hatte und über 23 Jahre alt war. So wurde dieses Spiel mit 2:0 für die Dallgower als gewonnen gewertet. Der RSV steht somit drei Punkte hinter Blau-Gelb Falkensee auf dem zweiten Tabellenplatz.

Blau-Gelb-Trainer Achterberg hat Respekt vor dem Gegner. „Für mich ist die RSV-Reserve derzeit schlecht einzuschätzen. In der Vergangenheit waren es zwischen uns immer sehr enge Spiele. Sie waren einer der stärksten Gegner. So stellen wir uns das auch in dieser Saison vor. Sie sind auf jeden Fall ein schwer zu bespielender Gegner mit viel Talent“, meinte der Falkenseer Trainer. Er könne nicht einschätzen, ob die Gäste am Sonntag mit Verstärkung aus dem Brandenburgliga-Team zum Kreisoberliga-Spitzenspiel antreten werden. „Mit Lukas Olff, Nils Schönfuß und Abd El Barraka haben sie aber auch so ein paar sehr gute Einzelspieler dabei“, meinte Achterberg.

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Oberstes Ziel der Falkenseer sei es, das Spitzenspiel nicht zu verlieren. „Das wäre ganz wichtig“, sagte der Blau-Gelb-Trainer auch mit dem Blick darauf, dass bereits eine Woche später der RSV auf den derzeit Drittplatzierten Empor Schenkenberg trifft, die jedoch noch ein Spiel weniger absolviert haben.

Personell sieht es beiden Blau-Gelben gegen die RSV-Reserve ähnlich wie im Pokalspiel gegen Schenkenberg aus. David Buchalik, der Siegtorschütze vom vorigen Sonntag, fehlt diesmal, dafür kehrt Tim Klützke wieder ins Team zurück. Simon Kostian fällt bei den Falkenseern weiterhin aus ebenso wie Justin Schröder, der sich eine längerfristige Verletzung zugezogen hat.

Empor will Reaktion auf Pokalaus

Die in der Liga noch ungeschlagenen Schenkenberger wollen am Sonntag im Heimspiel gegen die Juventas Crew Alpha aus Potsdam zeigen, dass sie die Pokalniederlage in Falkensee gut verkraftet haben. In der Tabelle dahinter folgt auf Rang vier schon die Mannschaft von Germania 90 Berge. Das Team von Trainer Daniel Kuhnt empfängt am Sonntag die unbequeme Vertretung vom SV Roskow und will dabei auch im achten Ligaspiel dieser Saison weiter ungeschlagen bleiben. Der SV Dallgow 47 muss wie schon im Kreispokal am Sonntag wieder auswärts bei der SG Saarmund antreten und möchte das Ergebnis von der vorigen Woche (3:1-Sieg) nach Möglichkeit wiederholen. Und die personell weiter gebeutelte Elf von Eintracht Friesack hat die Auswärtsaufgabe beim Aufsteiger SpG Ziesar/Glienecke zu lösen.

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