29. August 2019 / 22:05 Uhr

Spitzenreiter Einheit Ueckermünde: „Im Sommer gute Entscheidungen getroffen" 

Spitzenreiter Einheit Ueckermünde: „Im Sommer gute Entscheidungen getroffen" 

Johannes Weber
Ostsee-Zeitung
Ueckermündes Patryk Lukaszewicz hat sich den Ball erobert.
Patryk Lukaszewicz und der FSV Einheit Ueckermünde sind derzeit gut drauf. © Johannes Weber
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In der Verbandsliga führt der FSV Einheit Ueckermünde überraschend das Tableau an. Am Sonnabend geht es gegen den FC Förderkader René Schneider.

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Nicht viele hätten damit gerechnet, dass der FSV Einheit Ueckermünde nach drei Spieltagen an der Spitze der Verbandsliga steht. Die Haffstädter haben mit drei Erfolgen einen optimalen Auftakt hingelegt. Neben ihnen sind auch noch der Güstrower SC und Rostocker FC ohne Punktverlust, die jeweils die schlechtere Tordifferenz gegenüber dem FSV haben.

„Es ist eine schöne Momentaufnahme, aber wir wissen die Situation richtig zu bewerten. Wir haben das Auftaktprogramm gegen drei Gegner, die schwer im Vorfeld einzuschätzen waren, gut genutzt", gibt sich FSV-Geschäftsführer Ronny Stieg zurückhaltend. Die Ueckermünder besiegten bislang den SV Warnemünde (3.2), die SG Aufbau Boizenburg (7:0) und Schlusslicht SV 90 Görmin (3:1). „Ohne unseren bisherigen Gegnern nahe treten zu wollen, aber da kommen noch ganz andere Mannschaften auf uns zu", weiß Stieg.

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Er sieht trotz der noch biltzsauberen Bilanz in einigen Bereich noch Luft nach oben bei den Ueckermündern. „Gegen Boizenburg haben wir zu Beginn Glück gehabt, nicht in Rückstand zu geraten. Gegen Görmin haben wir die komplette erste Hälfte verschlafen", so Stieg, der betont, dass dem FSV mit Torhüter Tim Beyer, Jannes Harsch und Florian Runge in den vergangenen Wochen drei der sechs Neuzugänge gefehlt haben. „Trotz dünner Kaderbesetzung haben wir es in dieser Zeit ordentlich gemacht. Das zeigt, dass wir in der Teamzusammenstellung im Sommer gute Entscheidungen getroffen haben."

Auch Hubert Bylicki deutete bereits an, dass seine Leihe vom Oberligisten Torgelower FC Greif ein Gewinn für die Ueckermünder ist. Der Torjäger traf für die Elf von Trainer René Peters jeweils in seinen beiden bisherigen Verbandsliga-Einsätzen, gegen Boizenburg fehlte er. „Hubert ist ein Typ, der jeder Verbandsliga-Mannschaft weiterhelfen könnte", lobt Stieg.

Das sind die Kapitäne in der Verbandsliga:

Philipp Unversucht beim Kopfball. Zur Galerie
Philipp Unversucht beim Kopfball. ©
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Die Ueckermünder hoffen, dass sie ihre Erfolgssträhne auch am kommenden Sonnabend (14 Uhr) im Heimspiel gegen den FC Förderkader René Schneider (14. Platz/1 Punkt) fortsetzen können. Als „Wundertüte" sieht Stieg die Rostocker. Er will sich von den bisherigen Ergebnissen der Schneider-Kicker nicht täuschen lassen. „Es wäre schön, wenn wir die gute Startbilanz weiter ausbauen. Dann könnten wir zwei weitere Wochen ganz oben bleiben", hofft Stieg, für dessen Team nach dem Förderkader-Spiel die Landespokal-Begegnung beim Landesligisten SV Siedenbollentin folgt.

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