15. Oktober 2021 / 14:59 Uhr

Spitzenreiter Freital gastiert in Taucha – Blau-Weiß Leipzig empfängt Markranstädt

Spitzenreiter Freital gastiert in Taucha – Blau-Weiß Leipzig empfängt Markranstädt

Frank Müller
Leipziger Volkszeitung
Taucha-Coach Marcus Jeckel will sich gegen Freital nicht verstecken.
Taucha-Coach Marcus Jeckel will sich gegen Freital nicht verstecken. © Christian Modla
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Die SG Taucha empfängt am Samstag Spitzenreiter SC Freital. Dabei muss Trainer Jeckel auf einige Spieler verzichten. Verletzungssorgen hat der Tabellenzweite Blau-Weiß Leipzig nicht, der den SSV Markranstädt zum Tanz bittet. 

Leipzig. Hoher Besuch in Taucha: Die SG 99 empfängt am Sonnabend, 15 Uhr, den Spitzenreiter der Fußball-Sachsenliga, den offenbar auf dem Durchmarsch befindlichen SC Freital. Am Südwestrand Dresdens hat man große Dinge vor, investiert in Beine und Steine, sprich Spieler und Stadion, will weiter nach oben klettern. Trotz aller Sorgenfalten betont SG-Trainer Marcus Jeckel: „Wir werden dennoch nicht vor Ehrfurcht sterben. Unser Ziel ist ein gutes Spiel, und wenn dabei ein gutes Ergebnis herauskäme, wäre es schön.“

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Markkleeberg empfängt Glauchau

Jeckels Sorgenfalten sind nicht so sehr der Spielstärke der noch unbezwungenen Freitaler geschuldet, sondern vielmehr seinem prall gefüllten Lazarett: Paul Lehmann, Tom Dietze, Max Klose, David Reich, Tom Baumgart und Marcel Hommel sind verletzt oder krank, Philipp Schlüter gesperrt.

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Derlei Probleme hat Blau-Weiß Leipzig derzeit kaum. „Wir haben die Pokalpause für uns sogar genutzt, um mal trainingsfrei zu machen. Ich denke, das tat manchem von uns gut“, sagt Blau-Weiß Coach Olaf Kaplick, dessen Team am Mittwoch wieder ins Training einstieg und am Sonnabend – wie Freital noch ungeschlagen – als Tabellenzweiter die sechstplatzierten Pokalhelden des SSV Markranstädt empfängt. „Die Stimmung nach dem Erfolg gegen Eilenburg ist natürlich gut“, sagt SSV-Trainer Olaf Brosius, mahnt seine Jungs aus der Euphorie heraus nun aber wieder zur Konzentration: „Unsere Hauptaufgabe ist Punktesammeln. Angesichts des bisherigen Abschneidens von Blau-Weiß kommen wir mit Respekt dorthin.“

Wie die Markranstädter sind auch Markkleeberger Kickers ins Landespokal-Achtelfinale eingezogen. Die Grün-Weißen gewannen bei Merkur Oelsnitz 6:3, was ihnen sicher Rückenwind fürs Samstag-Heimspiel gegen Empor Glauchau geben dürfte, auch wenn beide Teams zehn Ränge trennen. Die Kickers liegen auf Platz 17, Glauchau ist aktuelle Siebter.